Allgemeine Dinge, die in keine der Kategorien passen

Müßiggang ist aller Laster Anfang

MuessiggangIstAllerLastenAnfangDie Richtigkeit des alten Sprichwortes mit seinen englischen und arabischen Übersetzungen (Google-Translator)

An idle brain is the devil’s workshop

Idleness breeds evil

Idleness is the beginning of all vice

Idleness is the parent of the root of all evil

The devil finds work for idle hands

دماغ الخمول هو ورشة عمل الشيطان

سلالات الكسل الشر

الكسل هو بداية كل نائب

الكسل هو الأصل من جذر كل شر

الشيطان يخلص العمل للأيدي العاطلة

wurde am Silvestertag 2015 in Köln und anderswo bewiesen.

Damit die neu ankommenden Flüchtlinge nicht müssig herumlungern, müssen sie verpflichtet werden, unsere Regeln und Gesetze zu lernen. Wer unsere Gesetze noch nicht kennt und Frauen offensichtlich verachtet, der darf die Aufnahmelager nicht verlassen. Das Grundgesetz und seine Befolgung ist Bestandteil der AGB zum Aufenthalt in unserem Land.

Der Schreiber des Zettels kennt unsere Gesetze nicht und hat offensichtlich mit dem Lernen des falschen Vokabulars begonnen. Er hat noch nichts über unser Land und unsere Werte kapiert. Das Wort Menschenwürde und seine Bedeutung gehört als erstes in sein Hirn und nicht die großen Brüste.

Open Educational Resources (OER) zur Sprachförderung von Migranten bereitstellen

OER-LogoDer Hintergrund: Auf der Website der BAMF ist zu lesen „Gut qualifizierte Lehrkräfte sind die Voraussetzung für den Erfolg von Integrationskursen.“ Von diesen gesuchten Lehrkräften gibt es derzeit noch nicht genug und so sind lange Wartezeiten zu befürchten bis alle arbeitswilligen Migranten ihr erstes Einkommen in Deutschland verdienen können.

Abschätzung von Einsparpotential: Für besonders motivierte Migranten können frei verfügbare eLearning Kurse eine Ergänzung oder sogar eine Alternative zu Präsenzkursen sein. Die überschaubaren Investitionen in zu erstellende OER rechnen sich in kürzester Zeit. Der Return on Investment für passende OER kann bei einem seriösen Ansatz mit mehreren hundert Millionen Euro bewertet werden. Dieser Schätzung für den OER-Ertrag liegen folgende Annahmen zu Grunde: Wenn wir 1 Million Migranten im deutschsprachigen Raum haben und der Anteil der Angebotsnutzer 10 Prozent beträgt, so sind das 100.000 Personen. Wenn sich durch die passgenaue Bereitstellung von OER zur Erleichterung des Berufseinstiegs die Wartezeiten bis zur beruflichen Eingliederung jeweils um einen Monat verkürzen ließen, wären das 100.000 Monate weniger in denen Sozialleistungen transferiert werden müssen. Wenn jeder durch die Wartezeiten eines Migranten verlorene Monat mit 1.000 Euro Kosten kalkuliert wird, sind das 100.000.000 Euro eingesparte Sozialleistungen. Dieses Einsparpotential bei Sozialleistungen lässt sich mit Grundrechenarten leicht nachvollziehen. Unschätzbar ist der Vorteil der entsteht, wenn hochmotivierte und intelligente junge Migranten aus der frustrierenden und gefährlichen Langeweile der Sammellager entkommen können. Die wegen Unterforderung herum lungernden jungen Migranten spielen populistischen Rechtsradikalen in die Hände. Wenn in seriösen Medien von Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht berichtet wird, kann ein neues Jahr kaum schlechter beginnen, weil Bedenken bestätigt werden und die Stimmung im Land gefährdet ist. Wenn nur jeder Tausendste aus der angesprochenen Zehn-Prozent-Gruppe wegen mangelnder qualifizierter Angebote zur Integration beim frustrierenden Warten von einem Hassprediger rekrutiert wird, haben wir 100 weitere gefährliche Personen, welche den Terror in Europa verbreiten, wie das schon 2015 in Frankreich und Belgien geschehen ist. Die Kosten und die Folgen des Terrors für unsere Gesellschaft sind unkalkulierbar. Die Kosten zur Umsetzung des folgenden OER-Konzeptes zur Erleichterung der Integration sind vergleichsweise leicht abzuschätzen. Continue reading

Herausgeber für offene Lernplattform gesucht

Bild mit Fallbeispiel
Beispiel zum Selbstausprobieren

Gegenstand dieses Angebotes zu einer Kooperation ist die Sprachförderung zur beruflichen Eingliederung von Migranten:
Die Gesellschafter der bluepages gmbh haben persönliche Erfahrung mit arbeitswilligen Migranten. Sie leiten daraus ein Konzept zur Bereitstellung von freien Lern- und Lehrmaterialien (Open Educational Resources englisch, kurz OER) mit einer offenen Lizenz ab.

Aussagen der berufstätigen Migranten bestätigten die Vermutung, dass Sprachkenntnisse für die Kommunikation und die Vernetzung mit potentiellen Arbeitgebern und dem beruflichen Umfeld erfolgsentscheidend sind. Elke Rennert hatte über Jahre hinweg die aus Osteuropa stammenden Pflegekräfte im Apsenhaus einzuweisen. Neben den Schwierigkeiten bei der Sprache waren auch die unterschiedlichen Kulturen und Lebensumstände zu bewältigen.

Im Herbst 2014 fiel der Arbeitsplatz für die Migrantinnen nach dem Tod der letzten Seniorin im Apsenhaus weg. Konrad Rennert und der Architekt Karl-Günter Frisch planten den zeitgemäßen Umbau des Hauses. Statt der osteuropäischen Pflegekräfte kamen jetzt einige Handwerker mit Migrationshintergrund zur Baustelle im Apsenhaus. Nach ihrer Zuwanderung hatten sie bei regionalen Betrieben Arbeit gefunden oder selbst ein Gewerbe angemeldet. Der in Polen geborene Trockenbauer und Fliesenleger musste mit den Installateuren alteingesessener Kasseler Firmen die Umsetzung der Arbeiten in Bad und WC besprechen. Deutsch war für viele die Fremdsprache in der trotz haarsträubender Grammatik die Absprache bei den Gewerken am Bau gelang. Die Herkunftsländer anderer am Bau Beteiligter reichten vom mittleren Osten bis nach Russland. Die Kommunikation klappte trotz haarsträubender Grammatik. Aufträge, Absprachen und Einweisungen wurden im Zweifelsfall mit Bild und Ton dokumentiert, sofern sie nicht im per Email erteilten schriftlichen Auftrag nachzulesen waren. 20 Videos mit präzisen Beschreibungen wurden bei YouTube nur für den internen Gebrauch des Teams am Bau bereitgestellt. Die üblichen Smartphones in Griffnähe der Handwerker, ermöglichten den Zugriff auf zweifelsfrei dokumentierte Bauherrnwünsche per Video und Text. Wer sich nicht sicher war, konnte auf dem Smartphone nachsehen und die Kommunikation verfolgen. Folglich gab es kaum mit Mehrkosten verbundene Missverständnisse. Es passierten nur ein paar Terminüberschreitungen, die unerheblich waren, weil wir uns vorgenommen hatten, ohne Zeitdruck zu sanieren.

Verbindliche Termine wurden dennoch im Auftrag festgelegt, weil das allgemein in Deutschland üblich ist und man so notfalls Druck ausüben kann oder die Rechnung wegen der Terminüberschreitung kürzen kann.

Rückwirkend kann jetzt gesagt werden, dass der Hausumbau ohne die Helfer mit Migrationshintergrund nicht in der Zeit und der Qualität gelungen wäre.

Fazit aus diesen Erfahrungen: Die Pflege alter Menschen, viele Dienstleistungen und das Handwerk bieten Arbeitsmöglichkeiten für arbeitswillige Neuankömmlinge, wenn die Verständigung hinreichend klappt. Folglich sind Deutschgrundkenntnisse und das zum Beruf gehörende Fachvokabular für die Eingliederung zwingend erforderlich. Mit geringen Kosten kann das Angebot im Internet um offene Materialien erweitert werden. Sie könnten sowohl für das E-Learning als auch beim klassischen Lernen im Klassenraum genutzt werden.

Lernmaterial für die zuvor beschriebenen Gruppen findet man kaum und wenn doch, ist es nicht frei zu verwenden und weiterzuentwickeln.

Der nächste Schritt

Die Sicherung von Übernachtung und Verpflegung sind die ersten Schritte für ankommende Migranten. Kirchliche und karitative Einrichtungen organisieren gelegentliche Treffs mit Einheimischen bei Kaffee und Kuchen. Solch gut gemeinte Gesten sind nicht schlecht, aber das Interesse erlahmt schnell wenn die Neugier nicht mehr da ist und kein Mehrwert zu erkennen ist.

Mit dem Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ (DaF) kann man eine Basiskommunikation mit Einheimischen starten. Um sinnvoll in Handwerk, Handel und Dienstleistungen zu arbeiten, reichen die DaF-Kurse nicht aus. Das Fachvokabular fehlt.

An dieser Stelle setzt das Konzept der bluepages-Produktionen an:

Das erstellte Material bereitet auf die am Arbeitsplatz notwendige Kommunikation vor. Kurze Videos sollen typische Situationen zeigen. Sie werden als frei nutzbare OER mit CC-BY-Lizenz publiziert. Ergänzend erscheint dazu eine Vokabelliste mit den in Deutsch gesprochenen Begriffen. An der Produktion der Videos und des Begleitmaterials können sich interessierte Betriebe, karitative Einrichtungen und Berufsverbände beteiligen. Abhängig von Sponsoren und Fördermitteln kann ein mehrsprachiges Angebot mit nachträglich eingebauten Untertiteln in vielen Sprachen entstehen.

Videos, pdf-Dateien und Lernplattformen statt Lehrbücher

Videos dokumentieren typische Tätigkeiten, bei denen gesprochene Arbeitsanweisungen, Erklärungen und Kommunikation notwendig sind. Auf der Tonspur zum Video finden sich deutsch gesprochene Worte. Auf der Bildschirmfläche nehmen die bewegten Bildern nur gut die Hälfte des Videofensters ein. Am linken Rand ist der gerade gesprochene Text in Deutsch und Englisch zu finden und fest als Untertitel eingebaut. Am unteren Bildschirmrand können Untertitel in wählbaren Sprachen eingeblendet werden, z.B.: Arabisch, Türkisch oder Farsi. Diese Untertitel können nach der Bereitstellung der Videos nachträglich ergänzt werden, wenn sich Übersetzer finden. Aus den Übersetzungen und dem deutschen Ausgangstext werden Vokabellisten erstellt, welche über das DaF-Vokabular hinausgehen. Hier sind Muttersprachler unter den Migranten gefragt. Sie liefern die Übersetzungen zu den nummerierten Vokabeln aus den Videos oder prüfen die in ihren Muttersprachen vorhandenen auf ihre Stimmigkeit.

Bei zukünftigen Begrüßungsveranstaltungen soll Interesse an der Mitarbeit zur Erstellung von OER geweckt werden. Interessenten, die in ihrer Heimat als Lehrer, Ausbilder oder Handwerker arbeiteten, sind als ehrenamtlicher Mitarbeit eine willkommene Bereicherung für das Projekt.

Eine Website beschreibt das Projekt und dient zur Kontaktaufnahme:

  • Sie zeigt per Video die typischen Arbeiten in Handwerk und Dienstleistungen und die notwendige Kommunikation der beteiligten Personen.
  • Gesprochen wird Deutsch. Zusätzlich sind die gesprochenen Worte auch als Text zu lesen. Der Text wird für die wählbaren Untertitel ins Englische und in die Sprachen übersetzt, für die sich muttersprachliche Übersetzer finden, z.B. ins Arabische.
  • Fachvokabular, welches über das DaF-Vokabular der Grundkurse hinausgeht, wird als Vokabelsammlung einschließlich passender Lernerfolgskontrollen angeboten.
  • Die Kontrolle kann über automatische Selbsttests am Computer durchgeführt werden oder über bedruckte Papierblätter mit jeweils 10 oder 20 Vokabeln bei denen die Lösung schnell mit danebengelegten Schablonen kontrolliert werden kann.

 

Die bluepages gmbh will sich als Produzent profilieren und das beschriebene OER-Konzept für einen oder mehrere Herausgeber und Sponsoren umsetzen.

Alle Prozesse zur Produktion des skizzierten Materials sind bereits erfolgreich getestet. Sie werden sicher beherrscht und können anhand von Fallbeispielen begutachtet werden:

  1. Videos mit mehrsprachigen Untertiteln: https://www.youtube.com/watch?v=p8Yp8_SQOQA
  2. Vokabellisten und Vokabeltests: http://start.bluepages.de/oer-downloads/
  3. Moodle-Lernplattform mit Videos, Vokabellisten und Selbsttests: http://s.wer-weiss-was.net/course/view.php?id=26 Login mit Username c und Password c oder jeder anderen Paarung aus Kleinbuchstaben. Auf der Moodle-OER-Seite wird der komplette Kurs zum Download für Moodle 2.x oder 3.x angeboten.

 

Wer das Projekt zur Sprachförderung als Herausgeber oder Sponsor fördern möchte, ist herzlich eingeladen einen Terminvorschlag zur detaillierten Vorstellung der gezeigten Optionen unterbreiten.

Transkription und Übersetzung in mehrere Sprachen als Service

Transkription bezeichnet allgemein die Übertragung von gesprochenem Text in eine schriftliche Form. Unser Geschäftsmodell bezieht sich auf YouTube-Videos, die nach einer Bearbeitung der übersetzten Untertitel in verschiedenen Sprachen verfügbar sein sollen.
Das Video zur Studie gibt es mit Untertitel in 8 Sprachen. Die fremdsprachlichen Untertitel wurden vom Google-Übersetzer vorbereitet.

Transkriptionen erleichtern nicht nur Gehörlosen den Zugang zum Inhalt eines Videos. Wer kein Muttersprachler ist, wird dankbar sein, wenn das gehörte gleichzeitig nachgelesen werden kann und zusätzlich als Übersetzung angeboten wird. Der Anbieter des Videos wird nicht nur durch die leichtere Auffindbarkeit seiner Videos bei Suchmaschinen belohnt, sondern auch durch größere Besucherzahlen.

Continue reading

Studie zur Kostenabschätzung am Fallbeispiel von Erklär- und Einweisungsvideos

Bild zur AufwandskalkulationEs gibt schon mehr als 400 Erklärvideos der bluepages gmbh. Sie sind bei YouTube bereitgestellt, um den Kunden und den Interessenten Sachverhalte beim IT-Einsatz näher zu bringen. Eine Statistik zu den Abrufzahlen und das Feedback der Betrachter sind den Betreibern von YouTube-Kanälen jederzeit zugänglich. Eine Statistik zu den Herstellkosten gab es intern noch nicht, weil es bisher keine Produktionsanfragen gab. Das hat sich geändert und Zahlen müssen auf den Tisch, damit Angebote für den Verkauf von Erklärvideos mit allen Copyrights gemacht werden können. Ingenieurmäßig wurde jetzt eine interne Studie zum Aufwand durchgeführt.
Der Gesamtpreis ist im Wesentlichen von der Dauer der Einarbeitung in das gewünschte Thema und der Komplexität der zu wählenden Darstellung abhängig.
Ein bislang ungewohntes Thema aus dem sozialen Bereich wurde als Fallbeispiel für die interne Studie gewählt. Der gesamte Zeitaufwand einschließlich der Recherchen bis zum Beginn der Videoaufnahmen wurde erfasst. Damit kann jetzt auf der Basis der gewonnenen Mittelwerte ein konkretes Angebot für ähnliche Sachverhalte abgeleitet werden.
In dem mit drei Videos dokumentierten Fallbeispiel geht es um die notwendigen Schritte bei der Anfertigung von in YouTube-Videos gesprochenen und geschriebenen Übersetzungshilfen für die nach Deutschland strömenden Flüchtlinge.
Das 1. Video beschreibt die Produktidee.
Das 2. Video beinhaltet den eigentlichen Kern, d.h. die Darstellung eines Sachverhaltes in deutscher Sprache und die zeitlich entkoppelte Übersetzung der gleichen Szene in einer beliebigen Fremdsprache. Dieser Teil ist in der Studie nur durch ein paar englische Sätze abgebildet.
Das 3. Video beschreibt die konkrete Umsetzung. Es ist eine Anleitung, welche die Abläufe von der Bedarfsfeststellung bis zur Bereitstellung des Endproduktes dokumentiert.

Länge in
Minuten
€/Minute Kosten

1. Training zur Produktion von Erklärvideos mit Übersetzungen

12:13 60 733 €

2. Fallbeispiel für asynchron gesprochene Übersetzungen

0:55 100 92 €

3. Beschreibung der Vorgehensweise zur Produktion der asynchron übersetzten Erklärvideos

13:37 60 817 €

Das Interessanteste an den drei Videos werden für die Betrachter natürlich die Lösungswege sein, mit denen unkonventionelle Übersetzungsmöglichkeiten vorgestellt werden.
Für den internen Gebrauch bei der bluepages gmbh spielen die gewonnen Daten die Hauptrolle. Benötigt wurde eine Datenbasis zur Kalkulation ähnlicher Videos. Die Zeiterfassung zu den Vorgängen ist wichtig, um eine Formel zur Prognose der bei anderen Projekten zu erwartenden Kosten zu haben.
Das Ergebnis lautet: Eine Videominute kann zukünftig mit 50 Euro angeboten werden, wenn nur eine Video- und eine Tonspur notwendig sind. Jede weitere benutzte Spur für Bild- und Text-Einblendungen wird mit 10 Euro/Minute kalkuliert.
Vor diesem Hintergrund sind die Nettopreiskalkulationen der Videos für den internen Gebrauch in der rechten Spalte der Tabelle zu sehen.
Im betrieblichen Rechnungswesen wird dafür der Begriff Herstellkosten verwendet.

Bildungsmaterialien produzieren

Die Beratungsleistungen der bluepages gmbh konzentrieren sich auf die Produktion webtauglicher Dateien mit Office Software, die Erstellung anschaulicher Videos und die Produktion von Lernerfolgskontrollen mit automatischer Auswertung und Statistik.

Office-Software für webtaugliche Dateien

Viele Bildungsmaterialien basieren auf Dateien, welche mit einer Textverarbeitung, einer Tabellenkalkulation oder einem Präsentationsprogramm produziert wurden. Der richtige Gebrauch ist eine Basis, um qualitativ gute und optisch ansprechende Materialien zur Ausgabe auf Papier oder als pdf-Dokument zu erstellen. Wir beraten, damit das Material auch ergonomisch mit einem Browser auf den unterschiedlichsten Endgeräten wie Smartphone oder Notebook dargestellt wird.

Videos sind vielseitig einsetzbar

Mit gesprochenen Worten kommentierte Bilder und Videos sind verständlicher als geschriebener Text. Mehr als eine Million Videoabrufe auf unserem YouTube-Kanal zeigen, dass mit wenig Aufwand gefragte Videounterweisungen zu machen sind. Nicht nur mit Camcorder und Smartphone, sondern auch mit einem Bildschirmrekorder können Aktivitäten aufgenommen werden. Kameravideos, Fotos und Audiodateien können per Software mit den Bildschirmaktivitäten zusammengefügt werden, um informative Videos zu gestalten.

Lernerfolgskontrollen werden automatisch ausgewertet

Erfolgskontrollen weisen Lernfortschritte nach und geben Hinweise auf noch zu schließende Lücken. Wer vor der benoteten Kontrolle gleichartige Selbsttests mit passendem Thema und Schwierigkeitsgrad angeboten bekommt, wird dankbar sein, weil die Selbsteinschätzung sicher gelingt. Die Statistiken nicht benoteter automatischer Prüfungen können von Lehrern oder Lehrgangsleitern eingesehen werden. Rechtzeitiges handeln ist damit noch möglich: Haben viele bei der gleichen Frage falsch geantwortet, ist die Frage vielleicht unverständlich oder aber das Thema wurde noch nicht hinreichend behandelt. Ist nur bei einzelnen Gruppenmitgliedern eine Besonderheit zu beobachten, können sie gezielt gefördert werden. Das kann bedeuten, dass bei dauerhaft schlechten Leistungen zusätzliche Hilfestellungen besprochen werden oder bei andauernden sehr guten Leistungen über die Verkürzung der Ausbildung nachgedacht werden kann.
In Beratungen und Seminaren geben wir das Knowhow weiter, welches sich in Fragensammlungen der frei zugänglichen Lernplattform http://wer-weiss-was.net zum Transfer auf andere Fächer bzw. Themen dokumentiert

Seminare zur Medienkompetenz

„Medienkompetenz ist die Fähigkeit, Medien in verschiedener Form und in unterschiedlichen Kontexten gebrauchen, analysieren, erstellen und vermitteln zu können“. So lautet eine der kürzesten Definitionen.

Im Alltag gibt es kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Die Ausbildung und das Studium von Pädagogen in öffentlichen Einrichtungen und den Ausbilder in Unternehmen fand zumeist statt, als es noch keine digitalen Bildungsmaterialien gab.

Die Folge ist, dass die gegebenen Möglichkeiten gar nicht oder nur unzureichend genutzt werden.

Ein Halbtagsseminar im Rahmen der Bereitstellung eines mehrwöchigen Online-Kurses behebt das Umsetzungsproblem.

Die drei rechts stehenden Videos erläutern den Ablauf für die Zielgruppen und berücksichtigen die unterschiedlichen Interessenlagen:

Im Bereich der Elementarbildung geht es hauptsächlich um die Interaktion von Pädagogen und Eltern auf einer geschützten Plattform der Einrichtung.Der digitale Elternbrief auf einer geschützten Plattform ist ein passender Einstieg.
Spätestens wenn die Schüler die Grundschule verlassen, sollten sie in geschützten Bereichen ihrer Schule Erfahrungen sammeln und lernen, wie man dort eigene Werke bereitstellt, z.B. in einer Schülerzeitung oder einem Videokanal der Einrichtung
In Organisationen und Unternehmen gilt Ähnliches. Rechtssicherheit und Unterweisungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Was nicht per Suche über Smartphone und Notebook verfügbar ist, wird kaum wahrgenommen. Mitglieder, Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten wollen auf exklusiven Plattformen Medien und Informationen in digitaler Form schnell finden und bereitgestellt bekommen.

Aufbau von Extranets

„Das Extranet nach ISO/IEC 2382 ist eine Erweiterung des Intranets um eine Komponente, die nur von einer festgelegten Gruppe externer Benutzer verwendet werden kann. Extranets dienen der Bereitstellung von Informationen, die zum Beispiel Unternehmen, Kunden oder Partnern zugänglich gemacht werden, nicht aber der Öffentlichkeit. Extranets ermöglichen den effizienten Austausch von vertraulichen Daten über Unternehmensgrenzen hinweg und eignen sich gut, um die Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette zu beschleunigen.“ [Quelle: Wikipedia]
Fast jede Organisation, d.h. Unternehmen, Vereine oder Bildungseinrichtungen stellt Materialien via Internet bereit. Wenn es allgemein zugänglich sein soll, ist die Website die geeignete Stelle. Vieles ist jedoch nur für bestimmte Personengruppen bestimmt, seien es die Materialien für ein Fachseminar oder die Baupläne und die Planungen für einen Erweiterungsbau.
Fast alle Hochschulen und viele Schulen nutzen die Open Source Software Moodle, um Bildungsressourcen via Internet bereitzustellen. Untereinander wird in geschlossenen virtuellen Räumen miteinander in Foren kommuniziert und vertrauliche Informationen bereitgestellt und gepflegt. Im Hochschulbereich ist Moodle der Standard für das Extranet. Es ist als Open Source Software kostenlos. Jeder Verein oder jede Firma kann es genauso gut gebrauchen. Bei uns erhalten Sie das komplette Knowhow für den Aufbau und die Verwaltung eines Extranet mit Moodle.

Digitale Bildung: „Man muss es nur tun“

Ein offener Brief an mit ‚digitaler Bildung‘ beschäftigte Organisationen und Personen

 

Liebe Förderer der digitalen Bildung,

 

den Satz im Titel „Man muss es nur tun“ von der Unionsveranstaltung vor einem Monat habe ich neben der Wortschöpfung „Hosentaschenpotential“ noch im Ohr. (Anm.: Ich war auch bei der parallelen angesetzten SPD-Veranstaltung) Deshalb meine Frage an Sie als Bildungspolitiker und -organisatoren: An wen kann man sich wenden, wenn man es tun will und auf langjähriger Erfahrung basierende Konzepte anzubieten hat?
Bild zum OffenenBrief zu Bildungsmaterialien und OERHintergrund: Meine Kompetenzen beim Einsatz digitaler Medien in der Ausbildung habe ich seit dem Abschluss des Physikstudiums stetig erweitert. Als externer IT-Trainer war ich unter anderem über 20 Jahre im Unternehmen des früheren DIHK-Präsidenten Braun tätig und habe dort die Zertifizierung von IT-Kenntnissen mit dem ECDL eingeführt. Von 2012 bis 2014 habe ich in Berufsförderungswerken in Bad Wildbad und Hamm nicht nur Umschüler in IT-Lernfeldern unterwiesen sondern auch die Moodle-Lernplattformen auf- oder ausgebaut. Dienstleistungen zum Auf- und Ausbau digitaler Bildungsangebote verantworte ich seit Jahresbeginn als Geschäftsführer eines Startups, der bluepages gmbh. Continue reading

Bildungsmaterialien mit der Option auf Freikauf als OER kalkulieren

Open Educational Resources (OER, das sind freie Bildungsmaterialien) sind bislang kaum in das Bewusstsein von an Bildung und Ausbildung beteiligten Personen vorgedrungen, weil sie bisher von Idealisten einer Graswurzelbewegung getragen werden. Nachhaltigkeit setzt jedoch überall voraus, dass Konzepte auch wirtschaftlichen Erfolg ermöglichen.
Wer professionelle OER implementieren möchte, muss die Autoren, die Entwickler und das Lektorat wie gewohnt honorieren.

Systembedingt liegt dort der Kern des Problems. OER sind für alle Nutzer frei. Nur Altruisten zahlen für etwas, von dem andere auch ohne finanzielle Beteiligung ebenso profitieren. Es gibt viele gute Gründe OER zu fordern aber nur wenige sie zu fördern. Ein Grund ist der Vorteil für die Sache unseres Gemeinwesens und die damit verbundene Öffentlichkeitswirksamkeit. Das ist so ähnlich wie bei der deutschen Sporthilfe: Sportler werden als Gegenleistung für ihre Verdienste um das Ansehen unseres Landes finanziell gefördert. Ähnliches wäre für die an Bildung beteiligten OER-Produzenten wünschenswert. Sie steigern langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit unseres Landes weil die Bildung eine Voraussetzung für deren Gelingen ist.
OER ist noch Neuland und talentierten Autoren wird man kaum vom Beginn ihrer Arbeit an einem Projekt Honorarzusagen machen. Wie gehabt wird erst ein Werk bzw. ein Material vorliegen müssen, um das Honorar zu verhandeln. Die bluepages gmbh will neue Materialien so kalkulieren, dass sie durch Einmalzahlungen zur OER werden können. Der Freikaufpreis und der Anteil der Autoren daran werden von Anfang an vertraglich festgelegt, so dass ein Material zur OER wird, wenn dieser Freikaufpreis gezahlt ist. Bis dahin wird es konventionell lizensiert. Der Preis für Lizenzen wird nach festgelegten Formeln in Abhängigkeit von der Zahl der potentiellen Nutzer und der Honorarforderung berechnet. Verifizierbare Lizenzverträge verhindern die illegale Nutzung und gestatten die in Augenscheinnahme durch Kaufentscheider. Besteht Bedarf und wird das Material erworben, sind die Autoren sowohl am späteren OER-Freikaufpreis als auch am vorangegangenen Umsatz der konventionellen Lizenzen mit 60% beteiligt.

Wird das Material sofort freigekauft, haben Autoren allerdings nur die Einmalzahlung als Honorar. Entsprechend sollte es kalkuliert sein, d.h. es sollte mit einem Betrag angesetzt werden, welcher auch alle Folgezahlungen bei Neuauflagen abdeckt weil diese bei OER entfallen. Eine Kalkulation lässt sich im Prinzip mit dem Stundensatz des Autors und der Multiplikation der benötigten Stundenzahl vornehmen. Man kann dann noch einen Faktor aufschlagen um Gewinn zu machen – es könnte jedoch auch eine Fehlspekulation sein und man hat seine Zeit vertan, weil ein Freikauf gar nicht zustande kommt.
Im Betrag, mit dem das Material freigekauft wird, sind neben den 60% Honorar für die Autoren auch 40% Handlungskosten für den Verlag enthalten. Das beinhaltet die Kosten für das Lektorat und die Bereitstellung auf einem Server. Kalkulieren der oder die Autoren also mit 6.000 Euro Honorar für ein Werk, so liegt der Freikaufpreis als OER bei 10.000 Euro.
Die Option zum Freikauf mit dem genannten Festpreis gilt jeweils für ein Kalenderjahr und kann danach geändert oder sogar ganz zurückgezogen werden. Jährliche Preisänderungen sind sinnvoll, weil gute Autoren und Entwickler permanent an der Weiterentwicklung arbeiten. Sie tragen das Risiko, dass es am Ende keine Einmalzahlung gibt und sich ihre Mühe nicht oder nur teilweise gelohnt hat. Weitere Details sind in den AGB der bluepages gmbh zu finden.

All rights reserved | bluepages.de®