Pressemitteilungen und Nachrichten aus dem Unternehmen

Moodle for the next 10 Years

Eine Reflexion nach dem Vortrag von Martin Dougiamas:

Moodle ist weitverbreitet und in der europäischen Bildungslandschaft etabliert aber die Weiterentwicklung ist unterfinanziert.
 

I) Wichtige technische Aspekte

  1. LMS benötigen Zugangskontrollen zur Plattform und den Kursen. Moodle ist bewährt und kann mit vorhandenen Authentifizierungsmethoden (LDAP …) verknüpft werden.
  2. Wirksamer Unterricht und das Lernen benötigen synchrone und asynchrone Komponenten. Videokonferenzsysteme ermöglichen direkte Kommunikation über das Internet.
    Video-Repositorien liefern leicht verständliche Inhalte. Sie erzielen höhere Akzeptanz als Bücher oder PDF-Dateien.
  3. Assessments (Quizze, Tests) ermöglichen sowohl die Selbsteinschätzung als auch Lernkontrollen, ob die Ziele des Kurses bzw. der Weiterbildung erreicht wurden.

 

II) Wichtige monetäre Aspekte

  1. Die MoodleCloud eröffnet den Einstieg mit geringem Budgets. Moodle.Org kann damit eigene Einnahmen erzielen und Bedarf an späteren zusätzlichen Leistungen generieren, z.B. Branding für die MobileApp bei Bildungsträgern oder bei Unternehmen.
  2. Lokale Moodle-Partner sind gefragt, wenn die Einstiegslösungen mit der Cloud nicht mehr ausreichen. Partner generieren Umsatz bei der Anbindung des Lernmanagements an die HR-Systeme der Unternehmen oder an die Rechenzentren von Hochschulen oder öffentlichen Einrichtungen.
  3. Die Entwicklung und die Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Content ist unattraktiv oder sie wird nicht von potentiellen Kunden wahrgenommen. Niemand wird die Entwicklung von passendem Content und dessen langfristige Pflege übernehmen, wenn kein Honorar fließt.

 

III) Wo sieht die bluepages gmbh ihr Betätigungsfeld

  1. Dozenten und Kursleiter nutzen die Plattform effizienter, wenn eine Einstiegsqualifizierung mit Beratung und Support einhergeht: Das soll durch leicht verständliche Paketangebote erleichtert werden. Der Einstieg für Studenten, Ausbilder und Pädagogen kann für kleine Budgets angeboten werden: http://bluepages.de/service-fuer-die-moodleclouds-von-dozenten/ 
  2. Bisher gibt es nur wenige frei verfügbare oder handelbare Kurse, welche üblichen Qualitätsanforderungen genügen. Oft werden Urheberrechte nicht beachtet oder es gibt nur pdf-Lagerstätten. Das bluepages-Konzept zur Finanzierung von Produktionen mit verzögerter Freigabe als OER ist für Investoren attraktiv. Wer investiert erhält die Vorabversion sofort. Die produzierten Materialien werden nach zwei Jahren als OER bereitgestellt: http://bluepages.de/oer-projekte-durch-einbeziehung-eines-time-lags-finanzieren/

OER-Projekte durch Einbeziehung eines Time-Lags finanzieren

Ein Konzept mit Fallbeispielen zum Content- und Tool-Funding beschreibt, wie die Finanzierung von OER-Autoren gelingen könnte.
„Open Educational Resources (OER) sind Bildungsmaterialien jeglicher Art und in jedem Medium, die unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden. Eine solche offene Lizenz ermöglicht den kostenlosen Zugang sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen. Dabei bestimmen die Urheber selbst, welche Nutzungsrechte sie einräumen und welche Rechte sie sich vorbehalten.“ Zitat von der Website der Deutschen UNESCO Kommission

Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD aus dem Jahr 2013 sind OER erwähnt: „Schulbücher und Lehrmaterial (…) sollen, soweit möglich, frei zugänglich sein, die Verwendung freier Lizenzen und Formate ausgebaut werden.“ Diese Erklärung blieb offensichtlich folgenlos. Ergebnisse sind jedenfalls schwer auffindbar. Das ist sowohl auf unseren Föderalismus als auch auf die bürokratischen Hürden bei der Bildungsförderung zurück zu führen. Bekenntnisse zu OER klingen gut und sind billig. Die Produktion von OER ist jedoch nicht zum Nulltarif zu haben und bedarf einer umfassenden Finanzierung. Autoren, die freie Lehrmaterialien erstellen, haben ein Recht auf Entlohnung. Viele würden ihr Material sofort als OER bereitstellen, wenn sich Mäzene für die Zahlung angemessener Honorare finden. In unserem Land funktioniert das Mäzenatentum jedoch nur in PR-trächtigen Sportarten.
Warum sollte man Budgets für die OER-Beschaffungen bereitstellen, wenn andere, die das nicht tun, den gleichen Nutzen davon haben?
Wer investiert will Vorteile haben!
Daher müssen Investoren belohnt werden. Z.B. durch die frühzeitige Nutzung von Bildungsmaterialien, die erst im zeitlichen Abstand von zwei Jahren nach einer vollständigen Finanzierung und Fertigstellung als OER bereitgestellt werden. Private und öffentliche Investoren zahlen für die erhaltenen Vorabversionen, wenn die von ihnen präferierten Gruppen dadurch Vorteile haben und ihnen nebenbei ein Imagegewinn als Förderer von Bildung zufällt.

 

Fallbeispiel zu einem Content-Funding Projekt
„OER-Beschaffung zur digitalen Grundausbildung“

Der Autor X hat als IT-Trainer in vielen Berufsjahren die Kurse zum Computerführerschein auf der Basis eines anerkannten Lernzielplans selbst produziert und zusammengestellt. Die umfangreichen Materialien dienen der Prüfungsvorbereitung für den Europäischen Computerführerschein auf der Basis von 7 Modulen. Im Gesamtumfang sind hunderte von Videos und Prüfungsfragen zur Selbsteinschätzung enthalten. Alle Jahre wieder gibt es neue Software-Versionen. Jetzt muss das 3 bis 10 Jahre alte Material aktualisiert werden.

Zu finanzierende Leistung: Der Autor X benötigt ca. ein Jahr, um das Material auf den Stand von 2017 zu bringen. Für seine Autorentätigkeit und seine vertraglich zugesicherte Bereitschaft, das Material im Abstand von zwei Jahren nach der vollständigen Finanzierung als OER freizugeben, setzt der Autor einen Honorar-Einmalbetrag von 100.000 Euro fest.

Gegenleistung: Investoren, die sich gemeinschaftlich an der Finanzierung des Honorars vom Autor X beteiligen, erhalten regelmäßig die neueste Version und dürfen diese innerhalb des vereinbarten Rahmens nutzen. Dazu stellt der Autor der Nutzergruppe des Investors Y das gesamte vorhandene Material bereit – zwei Jahre bevor es allgemein als OER genutzt werden darf. Die von den Investoren benannten Nutzergruppen können auf Wunsch als Betatester im Produktionsprozess einbezogen werden, um dem Autor X Verbesserungen vorzuschlagen. In den beiden Jahren bis zur Umwandlung in OER gilt für das Material das übliche Urheberrecht mit „Alle Rechte vorbehalten“. Wer nicht bis zur OER-Freigabe warten will, kauft sich vorher die gewünschten Nutzungsrechte vom Autor. Wenn dessen Einnahmen seine mit 100.000 Euro definierte Gewinnschwelle übersteigen, kann er sie zur Anschubfinanzierung von Folgeprojekten nutzen. Als freischaffender Künstler kann er neue Projekte den in Frage kommenden Investoren erst ab einem bestimmten Grad der Fertigstellung anbieten. So können dann auf die gleiche Weise zukünftige OER geplant und bereitgestellt werden.

 

 

Fallbeispiel zu einem Tool-Funding-Projekt für Lernplattformen
„OER-Quiz-Generator zur Erstellung von Fragen für Lernkontrollen und Selbsttests“

Der Programmierer und Autor X hat ein Tool erstellt, mit dem automatisch auswertbare Tests in wesentlich kürzerer Zeit produziert werden können als bisher.

Zu finanzierende Leistung: Anstelle von manuellen Einträgen in Fragenerfassungsformularen auf Lern-Plattformen treten automatische Abläufe zur Produktion importier barer XML-Dateien.
Aus Tabellen werden die Fragen und Antworten automatisch eingelesen und verarbeitet. Bei vorliegenden Vokabellisten sowie ähnlichen Zuordnungs- und Multiple-Choice-Fragen beschleunigt der Generator die Erfassung um ein Vielfaches. Die verfügbaren Quizgeneratoren liefern JavaScript-Dateien und Moodle-XML für die in Europa am weitesten verbreitete Lernplattform. Basis für die Verwaltung der Fragen und Antworten ist die verbreitete Standardsoftware Excel mit der integrierten VBA-Entwicklungsumgebung und einem zusätzlichen Compiler.

Gegenleistung: Jeder kann seine Fragen und Antworten mit dem Quiz-Generator in Tabellen verwalten und auf Knopfdruck eine importier bare Fragensammlung erzeugen. Die Sortier- und Filterfunktionen zur Fragenauswahl sind den meisten Kursleitern und Dozenten bekannt, wenn sie mit Tabellenkalkulations- und Datenbanksoftware vertraut sind. Gegebenenfalls können diese Kenntnisse schnell erworben werden. Die Handhabung des Tools ist dann in wenigen Minuten erklärt.
Die im Hintergrund arbeitende Programmierung hingegen ist eine Blackbox. Der unsichtbare Code ist sehr komplex. Umfassende Kenntnisse sowohl der Moodle-Fragetypen als auch der Excel-VBA-Programmierumgebung sind nötig, wenn jemand den Code nach dem Ablauf der Sperrfrist verstehen möchte. Das Knowhow wurde in Monaten erarbeitet. Daher ist ein Gesamthonorar von 100.000 Euro für die Überlassung des Quellcodes für den späteren OER-Einsatz angemessen. Ist das Gesamthonorar von den Investoren gezahlt, wird der Quellcode des Tools nach Ablauf von zwei Jahren veröffentlicht, so dass ihn jeder nutzen und verändern kann. Bis dahin erhalten Investoren kompilierte, lauffähige Vollversionen mit einer Befristung, die sich am Investitionsvolumen bemisst. Das kompilierte Tool funktioniert mit Excel-Versionen ab 2003.
Zur Nachprüfung der behaupteten Effizienz können potentielle Investoren eine auf 2 Tage befristete Testversion erhalten.

 

Beschreibung der Projekt-Risiken und Chancen

Risiken: Werden die Finanzierungsziele für die OER nicht bis zum festgelegten Zeitpunkt erreicht, bleiben Projekte unvollendet. Die Investoren müssen den Anspruch auf eine vollständige Fertigstellung aufgeben, weil dem Autor nicht die benötigten Mittel zur Verfügung gestellt werden können: Die OER-Finanzierung ist fehlgeschlagen. Der Autor darf vereinnahmte Zahlungen behalten, wenn er seine Zusagen und Vorablieferungen bis zu dieser Frist eingehalten hat. Im Gegenzug erhalten die Investoren als Entschädigung die unbefristeten Nutzungsrechte an allen bereits erstellten Materialien dieses unvollendeten OER-Projektes welches abgebrochen und nicht freigegeben wird.

Chancen: Ist die Finanzierung erfolgreich, muss der Autor sein Versprechen erfüllen und die vollständigen Materialien fristgerecht bereitstellen. Die von den Investoren benannten Gruppen haben vom Projektanfang an unterbrechungsfreien Zugriff auf das entstehende Material. Der Autor darf während der Frist bis zur OER-Freigabe weiterhin die nicht exklusiven Nutzungsrechte verkaufen. Seine dadurch erzielten Mehreinnahmen können zur Vorfinanzierung neuer Projekte verwendet werden. Am Tag nach der vereinbarten Sperrfrist von 2 Jahren muss das Material mit einer CC-BY oder CC0 Lizenz allen interessierten OER-Plattformen angeboten werden. Ab diesem Zeitpunkt kann es jeder im Sinne der UNESCO kostenlos nutzen, kopieren und verändern sofern die vom Autor X favorisierte CC-BY Lizenz Anwendung findet.
Eine Anregung für diesen Beitrag kam von der Zeit: http://www.zeit.de/digital/internet/2012-07/unglue-ebook-creative-commons

Service für die MoodleCloud von Dozenten *

Die bluepages gmbh bietet ab sofort Pakete zum Support von Dozenten an, wenn die MoodleCloud als Ergänzung des Unterrichts genutzt werden soll.
Das Angebot richtet sich an Studenten, Ausbilder und Pädagogen die mit kleinem Budget einen effizienten Einstieg planen.
Eine kostenlose Videokonferenz stellt vorab sicher, dass alle benötigten Merkmale auf der vorhandenen Umgebung gegeben sind.

*) Skalierbare Angebote bei https://moodlecloud.com/en/ ermöglichen, dass jeder Dozent die Lernplattform Moodle nutzen kann. Wenn man gegen die Werbung in der Fußzeile nichts einzuwenden hat, geht das sogar kostenlos.
2) Werden weitere Videokonferenzen gewünscht, wird jede angefangene Viertelstunde mit 15 Euro zuzüglich MwSt. berechnet.
Neue Kunden zahlen den Paketpreis per Vorkasse.
3) Die Plattform konrad.moodlecloud.com kann mit dem Teilnehmernamen eu und dem Kennwort 1st kostenlos besucht und erkundet werden. Dort sind auch Schulungen und Beratungen per Videokonferenz möglich. Wer ein Paket bucht, ist berechtigt, den Kurs für seinen eigenen Klassenraum in einer Moodlecloud zu kopieren und beliebig zu modifizieren. Die Nutzungsdauer für das lizenzierte Material ist auf die Dauer des Abonnements beschränkt.
4) Die vierteilige Playlist zeigt die Videos aus einem Workshop. Der dort gezeigte Quizgenerator konnte während und nach der MoodleMoot in der Uni Mannheim getestet werden. Eine Testversion mit 2 Tagen Laufzeit kann auf Anfrage als ZIP-Datei auf konrad.moodlecloud.com bereitgestellt werden.

Mit Excel und VBA Quizgeneratoren programmieren und kompilieren

Ziel:

Eigene geistige Leistungen bei der Entwicklung von Excel-Arbeitsmappen schützen, damit die Funktionen und die Programmierung nicht kopiert oder eingesehen werden können. Mit dem gewählten Fallbeispiel der Quizgeneratoren können sehr effiziente Wissensquizze für das Internet erstellt werden. Vor der Weitergabe verschlüsselt ein Compiler die Funktionen binär. Auch wenn damit die Funktionen und die Abläufe vollständig verborgen bleiben, funktioniert die Arbeitsmappe wie gewohnt. Das Fallbeispiel kann über diesen Link https://wer-weiss-was.net/_/QG2-js.zip heruntergeladen werden. Wegen der im ZIP-Archiv enthaltenen EXE-Datei gibt es oft Virenhinweise.

Zielgruppe:

Lehrer, Ausbilder und Autoren von Bildungsmaterialien, d.h. Personen, welche sich für effiziente Produktionsmethoden für unterrichtswirksame Applikationen interessieren.

Vorkenntnisse:

Teilnehmer benötigen Windows- und Excel-Kenntnisse.
Ein Umfang, wie er mit dem Computerführerscheinen Xpert oder ECDL bescheinigt wird, ist ausreichend.

Seminarinhalt:

  • Auswahl von Fragetypen unter Berücksichtigung der Hardware der Rezipienten (Smartphone, Tablet, PC)
  • Aufbau von XML-Dateien aus den Fragenpools der LMS.
  • Aufbau von JavaScript-Dateien aus Fragenpools mit Zuordnungsfragen.
  • XML und JavaScript in Excel abbilden und analysieren.
  • Funktionen zur Verknüpfung von festen und variablen Texten
  • Ableitung von Formeln zur Erzeugung beliebiger Fragenpools.
  • Die VBA-Entwicklungsumgebung einsetzen
  • Definition notwendiger Prozeduren für das Projekt
  • Definition notwendiger Objekte für die Prozeduren
  • Automatisierung der Produktion mit geeigneten Schleifenkonstruktionen
  • Einrichten eines Kopierschutzes mit dem DoneEx XCell Compiler

Beginn:

4. September 2017 (Datum der Freischaltung des Kurses auf der Lernplattform)

Nach einer Abstimmung über die Terminvorschläge gibt im September oder Oktober 2017 ein optionales Kick-off in Kassel. Dort können sich Kursteilnehmer persönlich kennen lernen.

Ende:

31. Dezember 2017 (Ende der Freischaltung des Kurses auf der Lernplattform)

Erforderliche Arbeitsmittel:

Windows-PC mit Browser für den Internet-Zugang und eine Excel Version ab 2003.
Optional ist eine Webcam für Videokonferenzen via BigBlueButton oder Google-Hangouts mit dem Kursleiter oder mit anderen Teilnehmern.

Kosten:

999,60 Euro (840 Euro zuzüglich 19% MwSt.)
Hinweis: Ab dem Zahlungseingang erhalten die Teilnehmer die voll funktionsfähigen kompilierten Versionen der Quizgeneratoren für die Dauer des Kurses. Deren Erstellung wird im Laufe des Kurses nachvollzogen und auf neue Fragestellungen transferiert. Kursteilnehmer, welche alle Übungen nachvollzogen haben, sind am Ende des Kurses im Besitz des vollständigen Quellcodes einschließlich der nicht exklusiven Nutzungsrechte.

Effiziente Excel-Applikationen entstehen durch die geistigen Leistungen und die analytischen Fähigkeiten ihrer Schöpfer. Um Nutzungsrechte verkaufen zu können bedarf es jedoch wirksamer Kopierschutzmechanismen, z.B. der Umwandlung aller Formeln und Programmieranweisungen in Binärcode.

Kommentar zur Entstehung des Kurses

Die Programmierung und Kompilierung von Quizgeneratoren ist ein interessantes Fallbeispiel. Die Ergebnisse in Form von Quizzen können sowohl für Freizeit und Zerstreuung, als auch als Produktionswerkzeug für E-Prüfungen eingesetzt werden.

Will man nur eine geringe Anzahl von Fragen für den Unterricht erzeugen, bieten sich die Werkzeuge von http://www.quizdidaktik.de an. Hat man größere Fragensammlungen, ist man mit den Bluepages-Quizgeneratoren 10 bis 1000-mal schneller. Der genannte Geschwindigkeitsvorteil kommt bei tabellarischen Datenquellen voll zum Tragen. Solche Tabellen gibt es bei Vokabelsammlungen und in fast allen Schulfächern, z.B.: Erdkunde, Geschichte, Mathematik, Chemie und den Themen zum Allgemeinwissen.

Mit den Quizdidaktik-Tools werden die Formulareingaben mit vorgegebenen fixen Konstruktionen zur Fragenerstellung kombiniert. Die bluepages-Generatoren setzen anstelle der manuell auszufüllenden Formulare die vorbereiteten Listen aus Kalkulationsprogrammen ein. Die Listen enthalten die gleichen Felder wie die Formulare zur manuellen Erfassung. Sie können jedoch ohne Anwesenheit eines Benutzers von der Applikation automatisch abgearbeitet werden. So können ca. 5 Moodle Fragen pro Sekunde in einer XML-Datei für den späteren Import in Moodle gespeichert werden. Beim Speichern von JavaScript-Dateien ist eine automatische Interaktion mit dem Betriebssystem notwendig. Deshalb muss die Produktion verlangsamt werden. Eine Datei pro Sekunde samt einem Inhaltsverzeichnis mit einfacher Menüfunktion kann derzeit erstellt werden. Diese Geschwindigkeit reicht aus, um in einer Stunde eine bestehende Vokabelsammlung mit ca. 10.000 Vokabeln zu Tests zu verarbeiten.

Die Handhabung der Generatoren lässt sich per Erklärvideo oder während einer persönlichen Einweisung lernen. Die bluepages GmbH bietet die Generatoren als Trial-Version zum kostenlosen Test oder im Jahres-Abo zum Festpreis an.

Seminare für interessierte Excel-Anwender vermitteln das Knowhow zum Selber-Programmieren von Quizgeneratoren. Am Ende des Seminars verfügt man nicht nur über den kompletten Quellcode. Man hat auch verstanden, wie er zustande gekommen ist und wie man seine geistige Arbeit durch den Einsatz von Compilern schützen kann.

Drei Excel-Funktionen und wenige Menübefehle decken ohne Programmierung fast alles ab, was zur Erzeugung von XML-oder JavaScript-Dateien für den Import auf Lernplattformen oder die Einbettung in Websites notwendig ist. Mit Hinzunahme der Programmiersprache VBA lassen sich die Menübefehle, die notwendige Eingaben, Schleifen und die automatische Speicherung im passenden Datei-Format realisieren, so dass Excel für diese Zwecke eine perfekte Entwicklungsumgebung ist.

Die fertige Applikation lässt kaum erahnen, welch analytischer Aufwand und welches Knowhow zum Gelingen notwendig sind. Der Entwickler der Applikation möchte einerseits für seine Arbeit honoriert werden, andererseits möchte er sein Wissen auch mit vielen Fachleuten teilen. Als eLearning-Trainer bietet er exklusive Kurs an. Am Kursende haben die Teilnehmer wahrscheinlich die Vorgehensweise verstanden und nachvollzogen. Auf jeden Fall haben Sie dann auch den nicht kompilierten Quellcode und das Knowhow zum Kompilieren erworben. Die in Excel eingebauten Schutzmechanismen können von Hackern leicht umgangen werden. Sie sind damit untauglich, um geistigen Diebstahl zu verhindern. Die Lösung liefert ein bei Heise präsentierter Compiler für Excel-Applikationen. Damit wird die Anwendung in Binärcode umgewandelt. Wenn der Programmierer es möchte, kann sie mit Hilfe des Windows Product Keys nur noch von berechtigten Personen auf genau festgelegten PCs genutzt werden: https://www.heise.de/download/developer/doneex

Das in vielen Monaten gesammelte Wissen wird jetzt in einem Kurs angeboten.

Was darf man im Unterricht mit unseren YouTube-Videos machen?

yt-statistik2016 Die Rechtslage bei der Nutzung von YouTube-Videos im Unterricht hat der Leiter eines Medienzentrums verständlich zusammengefasst. YouTube gestattet Privatkopien. Diese dürfen im Unterricht nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers vorgeführt werden!

Wer bei der Nutzung unserer Videos rechtlich auf der sicheren Seite sein möchte, kann mit uns Kontakt aufnehmen. Wir ermöglichen fast jede Form der Nutzung unserer Videos, wenn die Interessenten den gewünschten Nutzungsumfang beschreiben und ein Angebot machen, was sie als Gegenleistung zu zahlen bereit sind. Wenn das Angebot nachvollziehbar ist, gibt es die gewünschte Nutzungslizenz gegen die genannte Einmalzahlung. Ein Beispiel: Eine Einrichtung mit 1000 potentiellen Nutzern erwirbt für 2000 Euro eine Lizenz für unsere 412 veröffentlichten Erklärvideos.
Diese Einmalzahlung schließt alle Nutzungsmöglichkeiten im Intranet ein. Das schließt auch die Erlaubnis ein, dass alle Videos auf Speichermedien der zur Einrichtung gehörenden Personen übertragen werden dürfen, damit sie offline genutzt werden.
Fazit: Einrichtungen formulieren ihren Bedarf und erhalten maßgeschneiderte Nutzungsrechte. Zahlende Kunden ermöglichen neue Produktionen. Wer zahlt darf mitbestimmen, was als nächstes produziert wird. Förderer können im Vorspann neuer Erklärvideos genannt werden, sofern die Nutzungsbedingungen und den Community-Richtlinien von YouTube eingehalten werden.

Online-Workshops für Lehrer zur Gestaltung von digitalen Bildungsmaterialien

DigitalPakt#D ist der richtige Ansatz, um die Hardwareausstattung in Schulen zu verbessern. Doch damit ist es nicht getan. Viele Lehrer sind digitale Analphabeten und damit nicht in der Lage, die Schüler von heute auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten.
Die bluepages gmbh hat auf Anregung eines Kasseler IHK-Bildungsberaters eine ergänzende Sprachschulung für arbeitswillige Flüchtlinge entwickelt. Der dort präsentierte Baustein kann als Fallbeispiel abgerufen werden. Er für die berufliche Ausbildung im Logistikbereich geeignet. Mit den gleichen Werkzeugen lassen sich aber auch Materialien für den Sprachunterricht erstellen. Der für die Allgemeinbildung entwickelte Baustein eignet sich besonders für den fächerübergreifenden Unterricht. Das Knowhow zur schnellen und preiswerten Entwicklung solcher digitalen Bildungsmaterialien soll ab November in vier online-Workshops verfügbar gemacht werden.

Die komplette Website für das Pilotprojekt steht unter einer Creative Commons Lizenz und darf kopiert, verändert und weitergegeben werden: ess.wer-weiss-was.net

Coaching bei Website-Projekten zur Förderung von Medienkompetenz

Viele Bildungseinrichtung – bei Kindertagesstätten angefangen – haben noch keine zeitgemäße Internetpräsenz auf der Basis von selbst verwalteten Content-Management-Systemen.
Das mit mehr als 60 Millionen Installationen weltweit genutzte WordPress ist oft der Grundstein für dynamische Websites. Es ist kostenlos, leistungsfähig und vergleichsweise leicht erlernbar. Wenn eine Bildungseinrichtung nur eine Internetvisitenkarte präsentieren möchte, reicht es aus, wenn die Leitung einen geeigneten Administrator bestimmt, um die obligatorischen Informationen auf der Website unterzubringen.
Will man umfassend über die Einrichtung informieren und permanentes Interesse der Besucher wecken, benötigt man ein Team, welches interessante Beiträge aus allen Bereichen beisteuert und dazu die Medienkompetenz hat, autonom zu publizieren und auf Feedback angemessen zu reagieren. Um in einem Website-Team mit solchem Selbstverständnis aufgenommen zu werden, ist es vorrangig, verständlich schreiben und bildlich darstellen zu können. Fehlende technische Fertigkeiten und fehlende Kenntnisse der Rechtslage im Internet lassen sich leichter beseitigen, als unverständliche Formulierweisen. Damit der Einstieg leichter gelingt, sollte dem Website-Team ein Coach zugeordnet werden, solange es Begleitung wünscht.
An der Vorbereitung und Umsetzung eines realen Website-Projektes wird die Medienkompetenz der beteiligten Coachees nachhaltig gefördert, weil es nicht als Übung und Spielerei empfunden wird.
Am Ende des Projektes soll nicht nur eine informative dynamische Website stehen. Die Coachees sind Pädagogen und sollen ihre Erfahrungen aus diesem Projekt an ihre Klientel, d.h. Kinder, Schüler, Studenten und Auszubildende weitergeben können: Wie können Veröffentlichungen im Internet ablaufen und was ist dabei zu beachten.
Das Angebot eines Coaches beinhaltet Hilfe zur Selbsthilfe: Er begleitet die notwendige Soll-Ist-Analyse und die folgende Umsetzung mit Hilfe eines virtuellen Coaching-Raumes auf einer Lernplattform.
Die Lernplattform, welche den virtuellen Coaching-Raum bereitstellt, liefert mit ihren Foren das asynchrone Werkzeug zur zeitlich versetzen Kommunikation und Information.
Das asynchrone Arbeiten ist nötig, weil die Anberaumung von Terminen mit Präsenzpflicht grundsätzlich schwierig ist, wenn wesentlich mehr als zwei Personen terminlich abzustimmen sind. Der virtuelle Coaching-Raum, den man jederzeit von jedem Ort mit Internetzugang erreichen kann, ermöglicht jedem Coachee die Teilhabe und den Abruf von Informationen über den gesamten Projektfortschritt. Im Forum werden offene Fragen, Diskussionen, Lösungen und Anregungen von Coach und Coachees dauerhaft dokumentiert.
Die Vorkenntnisse der Coachees sind erfahrungsgemäß sehr unterschiedlich. Deshalb verweist der Coach auf sein ca. dreistündiges Erklärvideo zu den WordPress-Grundlagen. 15 Videoabschnitte decken alle wichtigen Themen ab.
Begleitend zur Einarbeitung mit Hilfe des Videos können Teilnehmer offene Fragen im Forum diskutieren. Werden intern nicht alle offenen Detailfragen hinreichend von den Coachees geklärt, wird der Coach aktiv. Er hat die Wahl, eine Präsenzveranstaltung anzusetzen oder die Fragen durch Text- und Videobeiträge im virtuellen Coaching Raum zu beantworten.
Im eingebetteten Video wird zunächst der Begriff „Projektcoaching“ erläutert. Am Ende des Videos gibt es Aussagen zu den zu erwarteten Kosten für die Einbeziehung des Coaches.

Die unten folgende Tabelle ermöglicht den direkten Zugriff auf die Videoabschnitte zum leicht zu reproduzierenden Kita11-Fallbeispiel. Auf dieser Basis sollte die Einarbeitung einer Lerngruppe gelingen:

Erklärvideo zum Aufbau von WordPress-Websites Beginn   Ende      Dauer
1 Einleitung und Vorschau auf die Erklärvideos 0:00:00 0:17:15 0:17:15
2 Webhosting und Installation 0:17:15 0:26:27 0:09:12
3 5 Minuten Installation und erste Aktionen des Administrators 0:26:27 0:38:18 0:11:51
4 Funktion der Benutzerrolle „Mitarbeiter“ 0:38:18 0:48:47 0:10:29
5 Die Rollen: Redakteur, Autor, Abonnent 0:48:47 1:05:52 0:17:05
6 Plug-Ins erweitern den Funktionsumfang 1:05:52 1:13:55 0:08:03
7 Erste Beiträge und Seiten erstellen 1:13:55 1:25:36 0:11:41
8 Die Formatierung von Texten 1:25:36 1:35:12 0:09:36
9 Bildergalerien anlegen einbauen 1:35:12 1:41:24 0:06:12
10 Videos einbauen 1:41:24 1:51:25 0:10:01
11 Menüs für statische Websites einrichten 1:51:25 2:00:34 0:09:09
12 Themes auswählen und anpassen 2:00:34 2:11:22 0:10:48
13 Logos und Beitragsbilder einsetzen 2:11:22 2:19:55 0:08:33
14 Widgets konfigurieren 2:19:55 2:31:33 0:11:38
15 Gesetzliche Regelungen: Impressum, Datenschutz, Urheberrecht   2:31:33 2:51:32 0:19:59

Einen vergleichbaren Beitrag zum Coaching bei der Gestaltung von Lernplattformen gibt es auf der Website von Konrad Rennert.

Crowdfunding soll Quizgeneratoren finanzieren

Ein Besuch der documenta 14 in Kassel mit Begleitung des Geschäftsführers der bluepages gmbh ist ein möglicher Return on Investment unseres Crowdfunding Projektes.

Ziel ist es, kreative Investoren zu überzeugen, damit wir mit deren Unterstützung effiziente und einfach zu handhabende Quiz-Generatoren auf der Basis von Excel für Lern- und Content Management-Systeme entwickeln und vermarkten können.
In zwei Videos und der Beschreibung der Honorierung von Investoren ist das Projekt in englischer Sprache auf der Crowdfunding Plattform von Kickstarter dokumentiert.

Playlist mit Fallbeispielen zur Weiterbildung von Quizdidaktikern

Die Informationen der Playlist „Quizdidaktik-Tools“ liefern viele Anregungen, wenn man auf beliebigen Websites oder der Lernplattform Moodle unterrichtswirksame Online-Quizze bereit stellen möchte.
Auf der Basis langjähriger Erfahrungen mit professionell gestalteten Online-Tests und Lernplattformen wurde vom Autor (Konrad Rennert) ein Angebot mit sofort nutzbaren Fallbeispielen erstellt. Dabei spielt die Erkenntnis eine große Rolle, dass moderne Lernmaterialien die allseits verbreiteten Smartphones und Tablets unterstützen müssen. Fast jeder hat eines, für Schüler, Studenten, Azubis und fast jeden Migranten sind sie unverzichtbares Accessoire.
Bekanntermaßen ist das Quizduell bei Wissenshungrigen eine der am häufigsten verwendeten Apps, aber für unterrichtswirksame Einsätze taugt diese App aufgrund der notwendigen Funktionsbeschränkung wenig. Gefordert sind einfache Handhabung, Flexibilität beim Formulieren von Fragen und geringe Kosten, um interaktive, multimediale Bildungsmaterialien zu fördern.
Für die verbreitete Lernplattform Moodle hat das der Autor schon vor Jahren umgesetzt. Das Problem ist nur, dass die Zielgruppe der Lehrer und Kursleiter keine Kenntnis der umfangreichen Möglichkeiten dieser Lernplattform hat. In Unkenntnis von sinnvollen Optionen werden auf solchen Plattformen oft nur Dateien und Bekanntmachungen bereitgestellt.
Die Studienpläne für Pädagogen können auf neue interessante Optionen nur mit jahrelanger Verspätung reagieren. Weiterbildung für aktive Lehrer kann aktuelle Entwicklungen jedoch berücksichtigen.
Wie fast zu erwarten war, hat Bayern dort am meisten zu bieten: https://www.mebis.bayern.de.
Dort ist auch die Seite quizdidaktik.de des Aschaffenburger Lehrers Jakob eingebunden. Sein einfach zu handhabender Lückentextgenerator wird wahrscheinlich schon vielfach genutzt. Continue reading

Unsere Kernkompetenzen: Fragen und Antworten

5 W-Fragen in Textform:

Was wird angeboten? Warum? Wie und wo? Wem nutzt es? Wer produziert?
Erklärvideos in Abfolgen von verständlichen Fallbeispielen:
https://youtube.com/KonradRennert/playlists
Das ist Orts- und Zeit-unabhängig und gewährleistet eine gleichbleibende Qualität des Vortrags. YouTube wird für allgemein zugängliches Material verwendet.

CMS und LMS kommen zur Speicherung von Material in Frage, welches nur für bestimmte Gruppen zugänglich sein soll.

Interessenten und Mitarbeitern welche keine Möglichkeit haben, an den Präsenzveranstaltungen teilzunehmen oder diese vor- oder nachbereiten möchten. Fachleute mit dem Knowhow zur Aufzeichnung und Bereitstellung des Materials.
Assessments in Tests zur Selbsteinschätzung oder zur Lernerfolgskontrolle:
http://konrad-rennert.de/testangebot
Das dient der Nachhaltigkeitsabsicherung von Lerneinheiten.

Das Prüfungsergebnis hängt nicht von der Beurteilung der Prüfer ab.

Selbsttests können irgendwo per Internetzugang stattfinden.

Benotete Tests sollten in zertifizierten Räumen unter Aufsicht stattfinden.

Den Teilnehmern nutzt es zur Selbsteinschätzung.

Den Lehrern und Ausbildern, sowie den Personalverantwortlichen nutzt es zur Beurteilung von Kenntnisständen und der Nachhaltigkeitsabsicherung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Fachleute, welche sich sowohl im Fach als auch mit den Tools für das e-Assessment auskennen. Es kann aber auch ein Projektteam sein, in dem sich die Fachleute ergänzen.

Details im Video:

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