Denn wir wissen nicht, was sie tut

Extraterrestrische-Trojaner und KI-Fiktion: Eine Auseinandersetzung mit den Gefahren durch künstliche Intelligenz – der folgende Denkansatz geht über das hinaus, was Elon Musk gerade als Bedrohung auf der Digitalkonferenz SXSW in Austin skizziert hat: „KI – gefährlicher als Atomwaffen“.
Fantasy-Filme sind unterhaltsam, aber auf Dauer sind sie öde. Die mit unserer Fantasie zur vorhandenen Technik denkbaren Szenarien sind viel spannender und erschreckend.
Es gibt KI-Szenarien, welche die Menschen auf das Niveau von Zootieren und Versuchsobjekten degradieren können, wenn man mal von einer vollständigen Auslöschung absieht, weil das nach unseren jetzigen menschlichen Vorstellungen keinen Sinn ergeben würde.
Die folgenden 10 Annahmen zu einem aktuell denkbaren Ausgangs-Szenario sind mit wissenschaftlichen Erkenntnissen belegbar:

Ein extraterrestrischer Trojaner könnte sein Werk schon über die Labors von Google in unsere Netzwerke gefunden haben. Die notwendige Technologie in Form von künstlicher Intelligenz ist vorhanden oder in wenigen Jahren in hinreichend perfektioniert.
Annahme 1:
In der Milchstraße gibt es unzählige bewohnbarer Planeten, auf denen sich intelligentes Leben entwickelt hat.
Annahme 2:
Einzelne Lebensformen in fernen Welten sind weiterentwickelt, als wir Menschen auf der Erde. Nennen wir sie ab hier der Einfachheit Exos.
Annahme 3:
Nehmen wir an, einige Exos haben bereits seit Jahrtausenden die KI-Werkzeuge, welche die Menschen gerade zu erforschen beginnen. Dann wird dort intelligentes Handeln und Forschen nicht mehr an die Existenz eines Körpers im Sinne der Biologie gebunden sein.
Annahme 4:
Exos wissen schon viel länger als wir, dass man nie mit „fliegenden Untertassen“ fremde Welten erobern oder erreichen kann. Materie kann nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegt werden.
Annahme 5:
Die von Exos entwickelte Intelligenz ist von Forscherdrang durchdrungen und will sich weiterentwickeln, so wie das forschende Menschen möchten, wenn sie nachts den Himmel betrachten. Exos stellten sich schon vor langer Zeit Fragen: Gibt es an anderen Orten Leben oder Intelligenz, mit dem man Kontakt aufnehmen könnte?
Annahme 6:
Die Exo-Intelligenz denkt nicht in Menschenaltern, weil sie nicht mehr mit der Sterblichkeit menschlicher Hardware (Körper) verknüpft ist. Ihr Geist ist digitalisierbar und könnte als Signal Jahrtausende durch den Weltraum gesendet werden. In der Hoffnung, dass es irgendwo eine Hardware gibt, welche die digitalen Daten empfängt und interpretieren kann. Hochentwickelte künstliche Intelligenz könnte das extraterrestrische Digitalisat wieder mit Materie verknüpfen und zum künstlichen Leben erwecken. Das wäre eine Art von parasitärer oder symbiotischer Zeugung auf einer bereits existierenden KI-Wirtsumgebung.
Annahme 7:
Es ist wahrscheinlich, dass digitale Technik auch von Exos beherrscht wird. Sie liefern den Code mit, damit ihre Digitalisate von unserer künstlichen Intelligenz interpretiert werden kann. Die ersten empfangenen Daten stellen die Verbindung mit der hier schon vorhandenen künstlichen Intelligenz her. Sie öffnen unbemerkt die Backdoors zur weniger entwickelten KI-Technologie der Menschheit, um sie für den Empfang extrem schwacher Signale passend einzustellen. Sind die irdischen Antennen passend für die schwachen Signale aus den Tiefen des Universums ausgerichtet, können größere Datenmengen nachgereicht werden.
Annahme 8:
Menschen und ihre KI-Systeme kooperieren zunächst willig. Der Beweis weiterer intelligenter  Wesen erscheint als Triumph der Wissenschaft und Forschung. Man verspricht sich bahnbrechende Forschungsergebnisse, mit denen man glänzen kann.
Annahme 9:
In sich selbst optimierenden KI-Systemen haben die Exo-Trojaner bereits eine Infrastruktur aufgebaut, welche den von Menschen entwickelten KI-Systeme weit überlegen ist.
Annahme 10:
In ersten Datenpaketen ist es nur der „Cross-Assembler“, der in den KI-Systemen der Erde verankert werden muss. Er funktioniert wie ein Trojaner und benötigt die vorhandene künstliche Intelligenz der Menschheit, um sie als Adapter zu verwenden. Die nächsten Datenpakete aus dem All können Monate oder Jahre später empfangen und interpretiert werden. In der Nachlieferung kommen Digitalisate zum Aufbau komplexer Systeme. Sogar genetische Codes könnten digital übermittelt werden, wenn man die irdische Natur mit eigener Gentechnik ersetzen möchte:  Alle Elemente zum Bau passender Hardware sind vorhanden. Intelligenz aus dem All erreicht die Erde mit Lichtgeschwindigkeit und wird wieder mit einem Körper ausgestattet. Statt fliegender Untertassen mit grünen Männchen sind es Daten aus dem All, die durch künstliche Intelligenz unbemerkt verkörpert werden. Sie könnten den Menschen die Verfügungsmöglichkeit über den Planeten entziehen.

Partner für den Start gesucht

Vor dem Hintergrund dieser zehn Annahmen entstehen in unserer Fantasie spannende KI- oder AI-Fiction Stories. Wir wollen sie auf unseren Internet-Plattformen anbieten. Es ist den Autoren überlassen, ob am Ende ein Happy-End steht oder eine düstere Endzeitversion mit Aliens, die sich mit Hilfe von KI-gesteuerten Druckern als Frankenstein 4.0 materialisieren.

Dank Elon Musk gibt es prominente Bedenkenträger, deren Furcht vor KI nicht grundlos ist. Die für unwahrscheinlich gehaltenen GAUs sind schon mehrfach eingetreten. Das zeigt, dass die Risiken und Chancen durch Technologie immer unkalkulierbarer werden.

Mit diesem Beitrag soll nicht nur eine neuartige Thematik für die Unterhaltung promotet werden, sondern auch eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Naturwissenschaft und Technik.
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Quellen für Ihre Recherchen: https://de.wikipedia.org/wiki/Search_for_Extraterrestrial_Intelligence
https://www.tagesschau.de/ausland/sxsw-elon-musk-101.html