Ehrenamtlicher Einsatz für Videokonferenzen

Noch ist Konrad Rennert nur Unternehmer. Ab Juni wird er seine Altersrente beziehen. In Anbetracht eines sicheren Einkommens will er freie Zeit einbringen, um die Nutzung des Internets für Unterrichtszwecke zu fördern. Unterricht per Videokonferenz und mit Lernplattform ist das, was er seit Jahren macht. Als im März sowohl die Schule als auch die Fortbildung in den meisten Bildungseinrichtungen plötzlich nicht mehr in der gewohnten Form stattfinden durfte, konnte er seinen Unterricht ohne Unterbrechung fortsetzen. Nichts musste beim Lockdown geändert werden. Sein Hauptauftraggeber ist ein Karlsruher Bildungszentrum. Seine Teilnehmer sitzen im gesamten deutschsprachigen Raum in ihren Home-Offices. Manchen erteilt er 8 Stunden pro Tag Excel- oder Access-Kurse auf Basis des Lehrplans zum Computerführerschein, mit anderen konferiert er in Spezialworkshops stundenweise über die Gestaltung benutzerfreundlicher Datenbanken für Bildungszentren oder für das Qualitätsmanagement in der metallverarbeitenden Industrie.

Per Videokonferenz können Lehrer ihre Schüler unterrichten, Geschäftsführer können die Aufträge mit ihren Kunden besprechen und in privater Runde kann man sich mit Freunden und Bekannten zum Gespräch mit Blickkontakt treffen. Das Internet macht das alles seit Jahren gefahrlos möglich, aber kaum ein Lehrer hat damit Erfahrung. Professionalität ist gefragt, Kenntnisse im Umgang mit Videokonferenzen sind besonders in großen Gesprächsrunden wichtig. Bildschirminhalte sollen von jedem bereitgestellt werden können und ein professionelles Headset vermeidet Rückkopplungs­effekte, welche das gemeinsame Konferieren stören. Wichtig ist die Erkenntnis, dass Whatsapp und Skype interessant für den privaten Smalltalk sind, aber völlig unpassend für professionelle Gespräche und nachhaltigen Unterricht.

Professionelles Online-Unterrichten und Zusammenarbeiten ist nicht die Anreicherung bisheriger Präsenzkultur um ein Internet-taugliches multimediafähiges Endgerät. Die Besonderheiten der ungewohnten Video-Umgebung müssen beachtet und die plötzlich sich bietenden Chancen für eine nachhaltige Digitalisierung müssen erkannt werden.

Konrad Rennert will sein Knowhow in einem automatisch wachsenden Kreislauf-System weitergeben: Man startet als Besucher, wird aktiver Teilnehmer und lernt dann das Moderieren von Videokonferenzen. Manchmal gelingt das in wenigen Stunden, manchmal dauert es etwas länger. Verunsicherte Lehrkräfte ohne Video-Erfahrung sollten bei ihren ersten Unterrichtsstunden per Videokonferenz einen Anspruch auf einen Assistenten haben, der im Bedarfsfall die Technik erklären kann. Anmerkung: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird die männliche Form beschrieben. Selbstverständlich sind damit immer alle Geschlechter (m/w/d) angesprochen.

Wer sich als Moderator und Kursleiter an die Videoumgebung gewöhnt hat, gibt das in einem neu gestarteten Zyklus an die nächsten Interessenten weiter. Wer seinen Einsatz zur ehrenamtlichen Verbreitung von Videokonferenzen im Rahmen des Eduthek-Projektes belegen kann, erhält als Anerkennung den Zugang zur Lernplattform https://wer-weiss-was.net. Für jeweils eine Unterrichtseinheit mit 7 Teilnehmern gibt es eine Woche kostenlosen Zugang. Zusammenfassungen von Kursen mit kleineren Teilnehmer-Zahlen sind möglich. Wer die Lernplattform ohne ehrenamtliches Engagement besuchen möchte, zahlt 10 Euro pro Woche im Voraus. Maximal können so 25 Wochen gebucht werden.

Die derzeit verfügbaren 19 Kurse sind in der folgenden Liste zu sehen.

„wer-weiss-was.net – Aula“, der Moodle-Kursraum zum Start von Blizz-Meetings
Modul Computer-Grundlagen mit Windows 10
Modul Textverarbeitung mit Word
Modul Tabellenkalkulation mit Excel
Modul Datenbanken mit Access
Modul Präsentation mit PowerPoint
Modul Online-Grundlagen mit Microsoft Edge und Outlook
Modul IT-Sicherheit
Büroassistenz
Medienkompetenz
Erklärvideos mit Camtasia erstellen können
Lernkontrollen erstellen können
Explain Everything
WordPress
Agiles Lernen mit Moodle und Videokonferenzen
Kahoot! Spielebasiert lernen (b)
Geschichtswissen ab 1939, YouTube Quellen u. Kahoot
Unterhaltsame Selbsteinschätzungstests
Videokonferenzen mit Zoom

Wer eine Wochenpauschale gezahlt hat, oder zuvor ehrenamtlich tätig war, kann selbst feststellen, ob sich die Investition an Zeit oder Geld lohnt. Zugangsbeschränkungen bei der Aufnahme von Teilnehmern gibt es, wenn die Performance der Moodle-Lernplattform oder der Videokonferenz spürbar nachlässt. Voraussichtlich sind 300 Teilnehmer mit der vorhandenen Ausstattung möglich.

Wer sich kostenlos oder kostenpflichtig einschreiben möchte, bespricht das persönlich mit dem Organisator am Ende einer Ersteinweisung. Ist die Machbarkeit festgestellt, werden die zum Start notwendigen Informationen versendet.

Zusammenfassung: Videokonferenzteilnehmer wachsen in wenigen Stunden in die Rolle eines Moderators und Kursleiters. Am Anfang gibt es noch einen Notfallassistenten für die Technik. Wenn die notwendige Sicherheit erreicht ist, wird der Assistent nicht mehr benötigt. Wer sich sicher genug fühlt, kann andere in die Videokonferenzsoftware einweisen und damit den kostenlosen Zugang zu einer großen Zahl von Kursen auf https://wer-weiss-was.net erwerben.

Wer als Multiplikator wirkt, darf an allen Online-Kursen auf der Lernplattform teilnehmen. Die Dauer der Teilnahme hängt vom ehrenamtlichen Einsatz oder der im voraus gezahlten Wochengebühr ab. Mitmachen darf, wer sich an Regeln und an die übliche Netiquette hält. Als Partner im Knowhow-Netzwerk kann man eigene Kursräume erhalten, um den Aufbau einer eigenen Plattform vorzubereiten. Als DSGVO konforme Plattform für die Schule, Hochschule und VHS wird primär alfaview genutzt.

Wenn der Datenschutz nicht im Fokus steht, führt Konrad Rennert auch Einweisungen mit Blizz von TeamViewer und ZOOM durch. Optimal ist, wenn Teilnehmer, die bei der Beschaffung von Konferenzlösungen beratend mitwirken sollen mehrere Systeme kennen. Die drei im Titelbild genannten Produkte sind in der Eduthek und auf der Lernplattform https://wer-weiss-was.net vorgesehen.

So können zukünftige Leiter von Videokonferenzen Erfahrungen und Best Practice sammeln, um die Auswahl der bestmöglichen Plattform zu erleichtern.

Fatal ist, wenn sich die verantwortliche Leitung für ein ungeeignetes System entscheidet und Kursleiter und Teilnehmer unter dieser Fehlentscheidung zu leiden haben. So etwas wird gerade im großen Rahmen bei den deutschen VHS beobachtet. Den Kursleitern wurde mit Edudip eine deutsche Plattform bereitgestellt, die wenig stabil ist und nur wenige aktive Teilnehmer zulässt.

Sinnvoll wäre gewesen, vor der Beschaffung auf Referenzen zu achten und einige Pilotprojekte durchzuführen.

Im Rahmen der Eduthek und der Lernplattform https://wer-weiss-was.net kann jeder die Brauchbarkeit unter realistischen Bedingungen testen. Die Testumgebungen erlauben Aussagen: Wie sieht man die anderen Teilnehmer oder deren Bildschirmaktionen, wenn sie etwas zu fragen oder zu erklären haben? Wie gelangt man in Gruppenräume (Break-Out-Räume)? Wie nahe kommt die erlebte Teamarbeit und der Gedankenaustausch in Videokonferenzen an echte Begegnungen heran?

Als Einstiegsthema in die Gruppenarbeit per Videokonferenz ist nach der Ersteinweisung das Spielebasierte Lernen mit der norwegischen Plattform Kahoot vorgesehen. 91 Videos mit denkwürdigen Ereignissen der letzten 90 Jahre zeigen die vielseitigen Möglichkeiten und eröffnen umfassende Diskussionen zu den angesprochenen Themen in allen Schulfächern: Von der Salzmarsch Kampagne Mahatma Gandhis im Jahr 1930, um das Salzmonopol der Britischen Kolonialmacht in Indien zu brechen, bis zur aktuellen Corona-Pandemie. https://eduthek.com/kahoot-wissensquizze-zu-videos-aus-den-jahren-1930-bis-2020/

Erste Erfolge des ehrenamtlichen Einsatzes sind schon nachweisbar. Mehr als 20 Pädagoginnen versammelten sich zur ersten Online-Gesamtkonferenz und Dienstbesprechung aus dem Home-Office und beschlossen, das fortzusetzen bis die Beschränkungen durch die Corona-Krise enden werden.

Aus datenschutzrechtlichen Erwägungen entschied sich die Einrichtung für das in Deutschland entwickelte und gehostete alfaview, welches schon seit Jahren für AZAV-zertifizierte Kurse zur Weiterbildung eingesetzt wird.

Wer beim beschriebenen Eduthek-Projekt mitmachen möchte, sendet eine Mail an konrad@eduthek.com und erhält dann die Zugangslinks und Kennworte für die in den nächsten Wochen anstehenden Termine. Damit kann man an einer oder mehreren Einführungen zu genannten Videokonferenz-Plattformen teilnehmen (alfaview, Blizz, Zoom). Details zur Fortsetzung der Fortbildung auf der Moodle-Lernplattform https://wer-weiss-was.net werden Live am Ende der Einführungsveranstaltung bekannt gemacht.

Kaum bekannt: Disruptive Technologie Made in Germany

Im Bereich der Bildung und Weiterbildung können deutsche Entwicklungen den US-Marktführern Paroli bieten, wenn es um Videokonferenzen geht. Den disruptiven Charakter der Videokonferenz-Technologie im Bildungsbereich unterstreichen die Abrufzahlen der Videos, die schon vor dem Lockdown produziert wurden und danach Zuwächse von mehr als 1000% gegenüber den anderen Erklärvideos aufweisen. Weiterlesen

Agiles Lernen mit Moodle und Videokonferenzen

Pressemitteilung: „Learning by Doing“ und „Lernen durch Handeln“ sind die häufigsten Lernformen im lebenslangen Lernprozess. Mehrere hunderttausend Lehrkräfte im deutschsprachigen Raum müssen sich jetzt schnell in digitale Lernplattformen einarbeiten. Es sind Kompetenzen zu erwerben, um mehr als E-Mail und pdf-Dokumente einsetzen zu können. Lernplattformen wie Moodle sind an vielen Schulen im Einsatz. Es fehlt jedoch an Fortbildungen, um sie nicht nur als pdf-Ablagen zu nutzen. Erklärvideos können bereitgestellt werden und Videokonferenzräume lassen sich von dort aufsuchen. Zur Durchführung von Lernkontrollen können viele Fragetypen eingesetzt werden. Damit lassen sich Tests zu allen Fächern durchführen, bei denen Klassenarbeiten üblich sind.

Konrad Rennert produziert Moodle-Kurse als Unterrichtsergänzung bei seiner Dozententätigkeit in der Erwachsenenbildung. Er setzt DSGVO-konforme Videokonferenzplattformen ein, mit der auch Prüfungen für anerkannte Zertifikate durchgeführt werden können.

„Learning by Doing“ verbietet sich auf den für Unterrichtszwecke eingesetzten Moodle-Lernplattformen. Es gibt aber eine Lösung in Form der „Mount Orange School“. Die Plattform der Moodle-Entwickler startet jede Stunde erneut mit einem definierten Grundzustand. So kann jeder Besucher alle Rollen übernehmen und als Manager eigene Kurse oder die Kurse von Kollegen hochladen und testen. Nach einer Stunde wird jegliche Installation wieder automatisch gelöscht. Das reicht, um sich perfekt in die Handhabung einzuarbeiten. Es gibt daher keine Einschränkungen von Rechten, die verhindern, dass die Materialien auf Herz und Nieren geprüft werden. Was sich bewährt wird auf der Arbeitsplattform eingesetzt. Wenn die Stunde nicht reicht, lädt man nach dem Reset des Mount-Orange-School-Moodle den zu überprüfenden Kurs noch einmal hoch.

Die Testsysteme auf Moodle.org finden Sie per Link:

Moodle Demonstration Site (Sandbox)

Mount Orange School

Den Link zum Ordner mit den aktuellen Moodle-Datensicherungen für die Wiederherstellung des Kurses auf den Testsystemen finden Sie in der nächsten Zeile:

https://drive.google.com/open?id=1IMOmsfNOhtkw6Ac5bECNqctBEI7rkRlT

Nach dem Anklicken öffnet sich der Ordner zum Download der Sicherung.
Viel Erfolg beim beim Wiederherstellen der Sicherung und dem „Moodle-Learning-by-Doing“ auf dem Australischen Server 😊

Eine DSGVO-konforme Konferenzlösung für Bildung, Fort- und Weiterbildung

Software made in Germany. alfaview® ist kaum bekannt, aber sehr leistungsstark und vor allem rechtssicher, was die DSGVO betrifft. Bei den von der Arbeitsagentur geförderten Maßnahmen für anspruchsvolle Fortbildungen ist es seit Jahren im Einsatz. Bildungseinrichtungen können es bis zum Jahresende kostenlos testen. Selbst wenn danach die Lizenzkosten zu hoch erscheinen sollten, könnte man das Angebot vorerst annehmen, weil die Bedienoberfläche bei den anderen in Frage kommenden Systemen ähnlich ist.
Das ist vergleichbar mit dem Erwerb eines Führerscheins und Fahrstunden auf einem Mercedes. Nach kurzer Umstellung bei den Bedienelementen könnte man danach aber auch einen VW oder BMW fahren.

Die aktuellen Daten zum Angebot des Karlsruher Unternehmens finden Sie unter https://alfaview.com/page/plans

Hinweis: Der bisher an dieser Stelle genannte Preis betraf nur den kommerziellen Sektor. Aktuelle Preisangaben mit dem Stand vom Juli 2020 finden Sie am Ende dieses Beitrages. 

Für die kostenlose Einweisung von ehrenamtlich tätigen Bürgern stellte man Konrad Rennert als einem der freiberuflichen Online-Dozenten den Umfang von alfaview free plus bereit.
Jeder kann sich mit Hilfe der drei unten stehenden Videos einarbeiten und die Testräume kostenlos nutzen.

Die Installation der Videokonferenzplattform für Unterricht sowie Fortbildungen und Freizeit

 

Das Hauptmenü und die Seitenleiste bei alfaview-Videokonferenzen

Die Raumverwaltung bei alfaview-Videokonferenzen


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Folgende Preise pro Monat für alfaview® wurden am 23. Juli 2020 genannt.

Die Angaben sind ohne Gewähr, Änderungen sind vorbehalten: 

  • Für Schulen und Volkshochschulen (VHS) ab 1,99 Euro pro Konferenzraum. Moderatoren unbegrenzt.
  • Für Hochschulen ab 9,99 Euro pro Konferenzraum. Moderatoren unbegrenzt.
  • Für Vereine und gemeinnützige Institutionen der Daseinsfür- und Vorsorge ab 4,90 Euro. Moderatoren unbegrenzt.
  • Für kleine und mittelständische Unternehmen ab 13,90 Euro pro Konferenzraum. Moderatoren unbegrenzt.

Dazu gibt es eine aktuelle Broschüre zur Videokonferenzsoftware.
Jeder potentielle Neukunde sollte sich ein Angebot betreffend seines Bedarfs machen lassen. Weil das Produkt individuell an unterschiedliche Bedürfnisse bezüglich der Teilnehmerzahl, der Berechtigungsstufen und der Anzahl der Gruppenräume pro Klassenzimmer angepasst werden kann, ist ein Vergleich mit den Festpreisen anderer Plattformen kaum möglich. Viele Merkmale sind bei Mitbewerbern nicht oder nur unvollständig ausgeprägt. Manche Merkmale werden bei bestimmten Konstellationen vielleicht auch gar nicht benötigt.
Von der Möglichkeit zum kostenlosen Testbetrieb und dem Vergleich mit anderen Plattformen sollte man Gebrauch machen. Das gilt besonders dann, wenn man nur DSGVO-konforme Plattformen einsetzen möchte.

VHS-Kurse per Videokonferenz

Ein Vorschlag zur Schaffung einer Win-Win-Situation für zeitgemäße digitale Weiterbildung an Volkshochschulen auf Basis mehrerer bereits durchgeführter Pilotprojekte mit Videokonferenzsoftware hat am Sonntag einen neuen Höhepunkt erreicht. Ein Administrator des Deutschen Volkshochschulverbandes schloss eine Diskussion in der vhs.cloud und schrieb: „…schließe ich nun diesen Diskussionsstrang und entziehe Ihnen das Recht in diesem Forum zu posten.“

Beim Festakt zu „100 Jahre Volkshochschule“ hat der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle über Bildungsauftrag des Grundgesetzes eine Festrede mit völlig anderem Tenor gehalten. Zitat: „Das Grundgesetz will den kritischen und informierten, vor allem aber neugierigen Bürger.“

Wie der DVV mit kritischen Bürgern umgeht, sieht man im Bild. Das zugehörige Erklärvideo wurde am 26.1. bei YouTube hochgeladen.

Am Tag der Produktion des Videos war die Brisanz des Vorschlages noch nicht vorhersehbar: Wie wichtig könnte es in Zukunft werden, Fort- und Weiterbildung gefahrloser und umweltfreundlicher zu machen.

Derzeit jetten Menschen mit dem Billigflieger um die halbe Welt, um eben mal bei Webasto in Bayern ein Seminar zu besuchen. Digitale Weiterbildung geht auch anders. Tausende von Arbeitssuchenden werden jedes Jahr von der Bundesagentur für Arbeit mit Bildungsgutscheinen ausgestattet und erhalten Ihr persönliches Weiterbildungspaket in Form von Videopräsenzkursen. Viele von diesen Teilnehmern erhalten schon während der Maßnahme ein Jobangebot.

Warum sollte es vergleichbare Angebote nicht auch bei Volkshochschulen geben, bei denen sich jedermann privat und ohne Bildungsgutschein anmelden kann?

Ein entsprechender Vorschlag wurde schon vor Wochen unterbreitet.

Dem jetzt von Diskussionen ausgeschlossenem Kursleiter wurde mitgeteilt, er verstehe „auch nicht, dass eine Webkonferenzsoftware derzeit nur eine untergeordnete Rolle im gesamten digitalen Werkzeugkasten der Volkshochschulen spielt“. Die Diskussion begann schon vor den Ereignissen in China. Die Isolation, in der dort jetzt Millionen Menschen in der eigenen Wohnung eingesperrt sind, zeigt, dass man nicht nur über die seit 100 Jahren üblichen Kurse in Kreisklassen nachdenken sollte, sondern auch an Bildungsangebote, die überall im Land per Videokonferenz zugänglich sind. Konventionelle Volkshochschulkurse sind in weiten Teilen Chinas auf unabsehbare Zeit nicht denkbar. Unterricht per Videokonferenz ginge bei der dort vorhandenen Infrastruktur sofort. Dort scheitert der VHS-Gedanke aber wahrscheinlich daran, dass die Regierung nicht den kritischen und informierten und vor allem neugierigen Bürger will.

Aktuelle Pressemitteilungen:

https://www.openpr.de/news/1075572/VHS-Kurse-per-Videokonferenz.html

https://www.openpr.de/news/1075416/Das-Coronavirus-als-Impulsgeber-fuer-Innovation.html

Fallbeispiel zum Thema Panoramafreiheit

In Deutschland benötigt man keine Erlaubnis, um Bilder von der Straße oder dem Gehweg aus aufzunehmen. Im Inneren von Gebäuden benötigt man hingegen eine Erlaubnis des Rechteinhabers. „Die Panoramafreiheit (auch Straßenbildfreiheit) ist eine in vielen Rechtsordnungen vorgesehene Einschränkung des Urheberrechts, die es jedermann ermöglicht, urheberrechtlich geschützte Werke, beispielsweise Gebäude, Kunst am Bau oder Kunst im öffentlichen Raum, die von öffentlichen Verkehrswegen aus zu sehen sind, bildlich wiederzugeben, ohne dass hierfür der Urheber des Werkes um Erlaubnis ersucht werden muss.“ Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit

In Frankreich gelten andere Rechte, wie im Artikel des Kölner Stadtanzeigers zu lesen ist: https://www.ksta.de/ratgeber/verbraucher/recht/urheberrecht-warum-fotos-vom-eiffelturm-teuer-werden-koennen-22390310

Akademische Seidenstraße – Ein Projekt zur digitalen Medienkompetenz und zu interkulturellen Kontakten

Mit https://translate.google.de/ kann man sich den Text unten erschließen. Er wurde in Deutsch verfasst und dann in die chinesische Sprache übersetzt. Der deutsche Originaltext wird später veröffentlicht. Die automatische Übersetzung der chinesischen Lerngeschichte ist gut verständlich. Den Text zum Video finden Sie bei: http://talking.bluepages.de/lektion-3/

卢女士您好:

为了回答您邮件里的问题我思考了一段时间,并写了一段关于“您和您的合作人为何对我们感兴趣”的论述。

内容

我们需要什么? ……………………………………………………………………………………………………………………. 1

我们该如何做? ……………………………………………………………………………………………………………………. 1

您和您的合作人想知道什么? ……………………………………………………………………………………………. 1 Weiterlesen

AKM: Agiles Kurs-Management

AKM ist die von Konrad Rennert praktizierte Vorgehensweise bei der kontinuierlichen Verbesserung neu entwickelter Kursangebote. Der Grundgedanke basiert auf dem agilen Projektmanagement.

Bei neuen Kursen gibt es zunächst keine erprobte Vorlage für den Ablauf. Einzig das Thema und die Dauer werden durch die Beauftragung festgesetzt, z.B.: Medienkompetenz per Videokonferenz, 8 Doppelstunden (16 UE) innerhalb von vier Wochen. Interessierte Teilnehmer können nach Kursabschluss ein Mentoring oder Coaching mit dem bisherigen Kursleiter vereinbaren, wenn es ein Budget gibt. Weiterlesen

Nachfolger gesucht

Wenn den Nachwuchs nur Laufbahnen im öffentlichen Dienst und die maximale Sicherheit des Arbeitsplatzes interessiert, muss man sein Unternehmen rechtzeitig verkaufen oder einen Nachfolger in der Geschäftsführung suchen. Die Übernahme in Form von Know-how-Transfer und die Einarbeitung soll gelingen, auch wenn man nicht mehr Eigentümer der Firma ist. Insbesondere im Technologiebereich besteht der Wert eines Unternehmens nur aus Copyrights und Know-how, welches an Nachfolger zu übergeben ist. Weiterlesen

Selbstzertifizierung durch Erstellung von Medienentwicklungsplänen dokumentieren

Brainstorming ist eine Methode zur Ideenfindung. In der Phase Eins werden bekannte und ungewöhnliche Ideen zunächst gesammelt. In Phase Zwei werden Ergebnisse sortiert und bewertet. Die Selbstzertifizierung ist eine Spielart oder Untermethode des Brainstorming. Sie greift, wenn es noch keine anerkannten Prüfungsausschüsse und Prüfungsverfahren gibt.

Investitionen sinnvoll planen

„500 Euro pro Schüler – so viel steckt rechnerisch im Digitalpakt. Reicht das? Wo Chancen und Risiken der Digitalisierung liegen und was es neben dem Geld noch braucht.“ Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fragen-und-antworten-zum-digitalpakt-100.html

Das Geld aus dem Pakt sollte klug investiert werden. Übereilte Beschaffungen von schnell veraltender Hardware bergen die Gefahr der Geldverbrennung, wenn geeignete Medienentwicklungspläne und überarbeitete Lehrpläne fehlen oder schlecht gemacht sind.

Die FAQs des Bundesbildungsministeriums zum Digitalpakt Schule liefern die Freiräume zur Entwicklung geeigneter Pläne (Punkt 13): https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zum-digitalpakt-schule-6496.php

Auch das von Konrad Rennert bei YouTube vorgeschlagene Konzept zur Selbstzertifizierung passt in diesen Rahmen:

Vielleicht entwickeln die IHKs schon in wenigen Jahren die Prüfungsordnung „Zertifizierte Einkäufer von Bildungsmaterialien und Dienstleistungen für Bildung und Weiterbildung 5.0“. Die KMK verankert dann im nächsten Jahrzehnt die Digitale Bildung angemessen in den Prüfungsordnungen für Lehramtskandidaten.

In Indien scheint man schon weiter zu sein: https://www.indiatoday.in/education-today/featurephilia/story/digital-education-education-system-in-india-divd-1594399-2019-09-02