Landkartendarstellungen mit Excel erstellen können

Covid-19, Impfquoten, Wählerwanderungen, Treibhausgase, Zustrom von Migranten, all das schlägt sich in Daten nieder. Mit der Landkartendarstellung im Tabellenkalkulationsprogramm Excel ist das leicht zu veranschaulichen. Globale Datensammlungen stellen z.B. die Johns-Hopkins-Universität und „Our World in Data“ (OWID) bereit. OWID ist eine Online-Publikation, welche Datenmaterial über die Entwicklung der Lebensverhältnisse der Menschheit zusammenfasst und in verschiedenen Datenformaten bereitstellt.

Erkenntnisse durch die Analyse globaler Daten sollen nicht nur den Absolventen von MINT-Studienfächern möglich sein, sondern jedem mit Interesse an den Entwicklungen auf unserer Erde und mathematischem Interesse, welches über den Einsatz der Grundrechenarten hinausgeht. Die Ausrüstung für den Zugang zum Internet mit der üblichen Office-Software ist zumeist vorhanden. Im Home-Office kann man leichter an anspruchsvollen Seminaren und Workshops teilnehmen, weil die Teilnehmer aus dem gesamten Sprachraum kommen können und sich nicht auf den lokalen Einzugsbereich von Volkshochschulen beschränken müssen (s. Angebot unten).

Wer ein Gespür für Anomalien hat, muss lernen, wie man das Datenmaterial aufbereitet. Daten müssen vergleichbar gemacht werden, um sie passend darzustellen. Die absolute Zahl der Covid-19-Toten eines afrikanischen Landes ist nicht mit denen von Deutschland oder den USA vergleichbar. Vergleichbar werden die Zahlen, wenn man sie durch die Einwohnerzahl dividiert und mit dem gleichen Faktor multipliziert. Nimmt man als Faktor 1 Million, so erhält man vergleichbare Zahlen für die Länder und nennt die normierten Zahlen „Tote pro Million“. In den USA als dem nach Einwohnern größten Land Amerikas gab es bis Ende Oktober 2168 Tote pro Million. In Nigeria als dem Einwohner-mäßig größtem Land Afrikas gab es nur 13 Tote pro Million. Selbst wenn man davon ausgeht, dass in Nigeria vielleicht nur die Hälfte der Toten erfasst wurde, unterscheiden sich die Zahlen um Größenordnungen. Dieser Unterschied ist überall in Afrika zu beobachten, wo es kaum Menschen mit weißer Hautfarbe gibt. Covid-19 Inzidenzen sind dort niedrig, wo wenig getestet wird, deshalb sind Vergleiche stärker mit Fehlern behaftet als die Vergleiche von Toten pro Million. Massenbestattungen wurden in den USA, Brasilien und Indien von den Medien registriert, aber nicht in Afrika.

Diese Diskrepanz bedarf der Erklärung und sollte sich im Handeln und in Veröffentlichungen der WHO wieder finden. Die Forderungen des WHO-Direktors nach Patentfreigaben nutzen derzeit nichts, weil es in den Ländern Afrikas an der kompletten Infrastruktur für die Produktion hochwertiger Impfstoffe fehlt. Selbst in hochentwickelten Ländern wie Deutschland braucht es Jahre, bis eine Produktionsstätte in Betrieb genommen werden kann und die Lieferketten für die tiefgekühlten Rohstoffe und Fertigprodukte funktionieren. Die Problematik ist in einem Beitrag erörtert. https://www.deutschlandfunk.de/patente-auf-impfstoffe-wie-die-coronakrise-den-patentschutz.2897.de.html?dram:article_id=496854

Langfristig würde die Patentfreigabe den Europäern schaden, weil ihre geistigen Leistungen in der Biotechnologie entwertet würden und asiatische Länder wie China Milliarden an Entwicklungskosten sparen.

Im letzten Absatz fließt schon die Auswertung und Interpretation der Datenanalyse ein. Es ist Aufgabe von Regierungspolitik, das umzusetzen, was auf Basis von Fakten geboten scheint. Widersprüche und inkonsistente Entscheidungen lassen an den Qualitäten der Handelnden zweifeln und helfen sowohl Querdenkern und anderen Verschwörungstheoretikern als auch den Populisten unter den Politikern.

Selbst seriöse Medien wie der Spiegel setzen durch eine Komposition von Bildern und unvollständigen Fakten mehr auf Emotionen als auf Aufklärung über Realitäten. Dabei bleiben zum Beispiel Widersprüche unerklärt, wie die beiden Links aus dem Spiegel zeigen.

https://www.spiegel.de/international/world/vaccine-apartheid-unfair-distribution-hampers-global-vaccination-drive-a-d87756f1-674a-42ce-90f8-6c5c28a43b02

https://www.spiegel.de/ausland/corona-impfungen-in-afrika-im-suedsudan-und-malawi-muessen-impfdosen-weggeschmissen-werden-a-bc1e1e59-9bde-4e53-94a5-32aff4693294

Wer mehr auf gut aufbereitete Fakten als auf emotional aufgeladene Fotos setzt, kann am kostenlosen Workshop des Autors teilnehmen: https://konrad-rennert.de/denkwerkstatt-datenanalyse-mit-excel-kartendiagrammen und sich über die Email-Adresse workshop@konrad-rennert.de den Zugangslink senden lassen.

Lockdowns erfordern Virtualisierung des Gemeindelebens

Am 16. Januar wurde wieder einmal bewiesen, dass die Digitalisierung prinzipiell für Veranstaltungen aller nur denkbaren Organisationen der Ausweg aus der Pandemie-bedingten Isolation ist. Der Druck des letztendlich gescheiterten Kandidaten Merz hat die CDU trotz des Lockdowns einen neuen Vorsitzenden wählen lassen. Ankunft im #Neuland gelungen – quod erat demonstrandum. Wer die CDU-Veranstaltung noch nicht kennt, kann sie bei Phoenix verfolgen.
Im kleinen Rahmen könnten jetzt ähnliche Vorgehensweisen für Vereine und Dorfgemeinschaften geplant werden. Konrad Rennert hat einen Impulsvortrag bereitgestellt, um die Machbarkeit auch bei geringen Budgets zu zeigen. Die Zielgruppe des Vortrags kann sogar kostenlos teilnehmen. Alle anderen erhalten die gleiche Unterstützung gegen Honorar. Die Kontaktaufnahme erfolgt per Mailanfrage an sol@bluepages.de

Weiterbildungsanbieter für das Homeoffice werden

Seit dem 1. Lockdown zur Coronapandemie wissen wir: Jeder der etwas zu bieten hat, kann Weiterbildungsanbieter für das Homeoffice werden.

Das sind insbesondere Freiberufler, Fach- und Führungskräfte. Sie sind in der Lage, Knowhow per Videokonferenz und Lernmanagementsystem als Direktvermarkter anzubieten, wenn sie diese Werkzeuge kennen und den Umgang damit beherrschen. Die gewohnten Weiterbildungen in Schulgebäuden und anderen geschlossenen Räumen sind bis auf Weiteres abgesagt.

Distanzunterricht ist jedoch möglich, vor allen Dingen dann, wenn man didaktisch durchdachte Videokonferenzplattformen frei wählen kann. Wer die Endgeräte und ein schnelles Internet hat, kann an Distanzseminaren und Unterricht per Videokonferenz teilnehmen. Alle, die schon einmal Dozent oder Kursleiter der VHS oder einem anderen Bildungsträger waren, können auch sofort als Anbieter auftreten.

Die Videokonferenz verkörpert das direkte Geschehen im Klassenraum und in den Pausen. Ein Lernmanagement-System dient der Verwaltung von Zugangsberechtigungen und der Bereitstellung von Online-Materialien sowie der asynchronen Kommunikation per Forum zwischen den Konferenz-terminen.

Die Webinare bei den VHS zur Informationstechnologie, zu Sprachkursen und vielem anderen mehr zeigen, was derzeit denkbar ist. Solche Angebote können allgemein eingesehen werden, um sich Anregungen für eigene Angebote zu holen: https://www.webinare-vhs.de

Bei den hochwertigen Produkten aus der ökologischen Landwirtschaft erfreut sich die Direktvermarktung hoher Beliebtheit. Der Kunde tritt ohne Zwischenhandel direkt in den Kontakt mit dem Erzeuger. Dabei sollte der Erzeuger aus der Nähe kommen. Bei der Weiterbildung entspricht der Dozent bzw. der Kursleiter dem Erzeuger im ökologischen Landbau. Er liegt nur wenige Klicks im Internet entfernt und er produziert preiswerte Spitzenleistungen in seinem Fach, wenn eine Mindestanzahl von Anmeldungen vorliegt. Wenn sich nur jeder Millionste potenzielle Internetnutzer im gesamten Sprachraum für eines der Angebote anmeldet, sind Weiterbildungen zu Spezialgebieten möglich, an die vor wenigen Jahren niemand gedacht hat.

Konrad Rennert möchte mit allen per Videokonferenz Kontakt aufnehmen, die sich mit seinem Konzept zum Selbst-Organisierten-Lernen (SOL) beschäftigen möchten, um den Zwischenhandel durch die Kreisvolkshochschulen und anderen Weiterbildungsanbietern zu übergehen.

Interessenten erhalten den Einladungslink zu alfaview®, TeamViewer-Meeting oder ZOOM per E-Mail, und können bei der Anfrage mitteilen, zu welcher Plattform ein Link gesendet werden soll. Selbstverständlich gehen die Teilnehmer der Videokonferenz-Meetings dem Veranstalter gegenüber keinerlei Verpflichtungen ein. Hier die E-Mail zum Abruf des Links sol@bluepages.de und dazu weitere Hintergrundinformationen: https://bluepages.de/pressemitteilung-disruptive-weiterbildung-per-ticketsystem

Pressemitteilung: Disruptive Weiterbildung per Ticketsystem

Die Corona-Pandemie könnte disruptive Entwicklungen in der Bildung und Weiterbildung fördern. Bisher übliche Präsenzveranstaltungen an Schulen, Hochschulen und Volkshochschulen bergen unkalkulierbare Gesundheitsrisiken. Seit fast einem Jahr ist das bekannt, aber es ist zu wenig geschehen.

Weiterbildungsangebote, z.B. bei den VHS sind kaum reglementiert. Mit fachlichen und didaktischen Fähigkeiten könnte jeder den Volkshochschulen oder den alternativen Bildungsanbietern interessante Angebote vorschlagen und die Weiterbildungslandschaft um seine Expertise bereichern.

In der Regel sind die seit hundert Jahren auf Kreisebene operierenden VHS überfordert, auf die Herausforderung durch die Pandemie zu reagieren: Zu bürokratisch, ohne Agilität und ohne Vision.

Durch eine Kombination von Videokonferenz-Kursräumen und Lernplattformen können global erreichbare Volkshochschulen implementiert werden. Unabhängig vom Standort treten Lernbegleiter bei allen internettauglichen Themen mit ihren potenziellen Teilnehmern in Kontakt. Optimal ist es, wenn Lernbegleiter den künftigen Teilnehmern kostenlose und unverbindliche Einblicke in ihr Fachgebiet und ihre didaktischen Dienstleistungen ermöglichen, d.h. einen befristeten Zugang für einen ausreichenden Zeitraum damit man feststellen kann, ob man sich im Kreise der anderen Teilnehmer wohlfühlt. Wer die Weiterbildungswirksamkeit seines befristet-kostenlosen Lernbegleiters und das Arbeitsklima in dessen Lerngruppen kennt, wird auch zu Zahlungen bereit sein, wenn man die kreative und zielgerichtete Zusammenarbeit nicht verlieren möchte.

Hier setzt das von Konrad Rennert entworfene Ticketsystem ein. Er hat jahrelange Erfahrungen als Online-Dozent für Weiterbildungen per Bildungsgutschein der Arbeitsagentur. Von der Methodik für Online-Präsenzkurse des Karlsruher Anbieters Alfatraining lässt sich einiges für die selbstfinanzierte Weiterbildung übertragen. Das gilt insbesondere für die speziell für den Bildungsbereich optimierte Videoplattform alfaview®. Sie liegt preislich auf dem Zoom-Niveau, ist aber bezüglich der Breakout-Räume viel besser nutzbar.

Derartige Technologie ist so preiswert, dass der Aufbau von virtuellen Kursräumen nur geringe Kosten verursacht und die Anzahl der Räume beliebig vermehrt werden kann, wenn es das Angebot an Lernbegleitern und die Nachfrage von Teilnehmern hergibt. Die Teilnehmer finden sich unter fachlich ausgebildeter Lernbegleitung zum selbst-organisierten Lernen in wechselnden Gruppen im Homeoffice zusammen. Bis zu 100 Teilnehmer können sich per Bild und Ton als virtueller Kurs zusammenfinden, wann immer sie möchten. Die Keynotes zum Thema und die vereinbarten persönlichen Gespräche mit der Lernbegleitung sind an feste Zeiten gebunden. Bei 50 verfügbaren und frei wählbaren Untergruppenräumen (Breakout-Rooms) findet man immer einen ungestörten Ort für Gespräche unter 4 oder mehr Augen. Anders als es in Hörsälen oder Klassenräumen möglich ist, können die Teilnehmer zu beliebigen Zeiten zusammenkommen, um gemeinsam die Aufzeichnungen der Keynotes mit den zugehörigen Aufgaben und Fallbeispielen in der Gruppe zu bearbeiten. Die Lernbegleitung wird zu den vereinbarten Terminen hinzugezogen, wenn die Gruppe externe Impulse braucht oder die eigenen Lösungen in Hinblick auf Optimierungsmöglichkeiten überprüfen möchte.

Da setzt ein Ticketsystem ein, weil die didaktischen und fachlichen Dienstleistungen der Lernbegleitung finanziert werden müssen:

Teilnehmer können die Lernumgebung im ersten Monat kostenlos evaluieren. Am Monatsende entscheiden sie, ob sie Tickets zum Abruf von Leistungen in Form von Lernbegleitung für den Folgemonat erwerben. Die Zeiteinheit für die Erbringung von Leistungen ist die Unterrichtseinheit (UE). Ab dem 2. Monat benötigt jeder Teilnehmer mindestens ein Ticket pro Monat. Das Ticket kostet derzeit 60 Euro (inkl. MwSt). Der Ticketerwerb geschieht nach Absprache durch eine Banküberweisung auf das Konto des Betreibers unter Angabe der Teilnehmerkennung. Tickets sind im Monat des Erwerbs und im Folgemonat gültig und einmalig übertragbar. Danach sind sie ungültig. Das Besondere am Konzept: Auch die benutzten Tickets können während der Gültigkeit übertragen werden. Nicht jeder, der teilnehmen möchte, muss selbst Tickets erwerben. Wer mit seinen profunden Vorkenntnissen anderen hilft und damit kooperativ und kollegial handelt, kann auch durch die Übertragung eines benutzten Tickets einen weiteren Monat ohne eigene Kosten auf der Plattform bleiben. Über die Weitergabe von Tickets innerhalb der Gruppe muss der Kursleiter rechtzeitig vom ursprünglichen Inhaber informiert werden.

Die von den Teilnehmern zu organisierende Übertragung und Nutzung von Tickets minimiert den Verwaltungsaufwand beim Anbieter und dient zur Steigerung der Zusammenarbeit in der Gruppe. Mitgliedern, denen von anderen geholfen wurde, zahlen ihren Helfern gern das Ticket, weil sie so einen weiteren Monat von deren Unterstützung profitieren können und dabei selbst festlegen können, zu welchem Zweck das Ticket genutzt wird.

Der Interessenabgleich bezüglich der zu behandelnden Themen führt zu einer Kostensenkung, weil eine UE für einen Teilnehmer das gleiche kostet, wie für eine beliebige Anzahl im Rahmen der maximal 99 möglichen Teilnehmer in einem Kurs. Der Ansprechpartner des Lernbegleiters und der Lieferant für die Agenda der UE ist immer der Inhaber des Tickets. Er oder sie können ggfs. zum Co-Moderator der Videokonferenz ernannt werden.

Ticketkäufer erhalten auf Anforderung oder am Jahresende eine Sammelrechnung für alle bereits erworbenen Tickets in der Abfolge, wie sie als Zahlungseingang unter der Teilnehmerkennung gebucht sind. Wer als Freiberufler bisher für konventionelle Volkshochschulen gearbeitet hat, wird rasch erkennen, dass dieses System bezüglich der Teilnehmerzufriedenheit und dem eigenen Einkommen viele Vorteile bietet. Wer das selbst evaluieren möchte, kann sich für die Videokonferenz zum Auftakt des Kurses „Microsoft365 – Agile selbstorganisierte Weiterbildung (SOL) per Videokonferenz und LMS“ anmelden. Die Teilnahme im Januar ist kostenlos und im Februar setzt man die Teilnahme nur dann mit dem Erwerb eines Tickets fort, wenn man die Vorteile erkannt hat. Details: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2020/12/MS365agilesSOL.pdf

Ehrenamtlicher Einsatz für Videokonferenzen

Noch ist Konrad Rennert nur Unternehmer. Ab Juni wird er seine Altersrente beziehen. In Anbetracht eines sicheren Einkommens will er freie Zeit einbringen, um die Nutzung des Internets für Unterrichtszwecke zu fördern. Unterricht per Videokonferenz und mit Lernplattform ist das, was er seit Jahren macht. Als im März sowohl die Schule als auch die Fortbildung in den meisten Bildungseinrichtungen plötzlich nicht mehr in der gewohnten Form stattfinden durfte, konnte er seinen Unterricht ohne Unterbrechung fortsetzen. Nichts musste beim Lockdown geändert werden. Sein Hauptauftraggeber ist ein Karlsruher Bildungszentrum. Seine Teilnehmer sitzen im gesamten deutschsprachigen Raum in ihren Home-Offices. Manchen erteilt er 8 Stunden pro Tag Excel- oder Access-Kurse auf Basis des Lehrplans zum Computerführerschein, mit anderen konferiert er in Spezialworkshops stundenweise über die Gestaltung benutzerfreundlicher Datenbanken für Bildungszentren oder für das Qualitätsmanagement in der metallverarbeitenden Industrie.

Per Videokonferenz können Lehrer ihre Schüler unterrichten, Geschäftsführer können die Aufträge mit ihren Kunden besprechen und in privater Runde kann man sich mit Freunden und Bekannten zum Gespräch mit Blickkontakt treffen. Das Internet macht das alles seit Jahren gefahrlos möglich, aber kaum ein Lehrer hat damit Erfahrung. Professionalität ist gefragt, Kenntnisse im Umgang mit Videokonferenzen sind besonders in großen Gesprächsrunden wichtig. Bildschirminhalte sollen von jedem bereitgestellt werden können und ein professionelles Headset vermeidet Rückkopplungs­effekte, welche das gemeinsame Konferieren stören. Wichtig ist die Erkenntnis, dass Whatsapp und Skype interessant für den privaten Smalltalk sind, aber völlig unpassend für professionelle Gespräche und nachhaltigen Unterricht.

Professionelles Online-Unterrichten und Zusammenarbeiten ist nicht die Anreicherung bisheriger Präsenzkultur um ein Internet-taugliches multimediafähiges Endgerät. Die Besonderheiten der ungewohnten Video-Umgebung müssen beachtet und die plötzlich sich bietenden Chancen für eine nachhaltige Digitalisierung müssen erkannt werden.

Konrad Rennert will sein Knowhow in einem automatisch wachsenden Kreislauf-System weitergeben: Man startet als Besucher, wird aktiver Teilnehmer und lernt dann das Moderieren von Videokonferenzen. Manchmal gelingt das in wenigen Stunden, manchmal dauert es etwas länger. Verunsicherte Lehrkräfte ohne Video-Erfahrung sollten bei ihren ersten Unterrichtsstunden per Videokonferenz einen Anspruch auf einen Assistenten haben, der im Bedarfsfall die Technik erklären kann. Anmerkung: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird die männliche Form beschrieben. Selbstverständlich sind damit immer alle Geschlechter (m/w/d) angesprochen.

Wer sich als Moderator und Kursleiter an die Videoumgebung gewöhnt hat, gibt das in einem neu gestarteten Zyklus an die nächsten Interessenten weiter. Wer seinen Einsatz zur ehrenamtlichen Verbreitung von Videokonferenzen im Rahmen des Eduthek-Projektes belegen kann, erhält als Anerkennung den Zugang zur Lernplattform https://wer-weiss-was.net. Für jeweils eine Unterrichtseinheit mit 7 Teilnehmern gibt es eine Woche kostenlosen Zugang. Zusammenfassungen von Kursen mit kleineren Teilnehmer-Zahlen sind möglich. Wer die Lernplattform ohne ehrenamtliches Engagement besuchen möchte, zahlt 10 Euro pro Woche im Voraus. Maximal können so 25 Wochen gebucht werden.

Die derzeit verfügbaren 19 Kurse sind in der folgenden Liste zu sehen.

“wer-weiss-was.net – Aula”, der Moodle-Kursraum zum Start von Blizz-Meetings
Modul Computer-Grundlagen mit Windows 10
Modul Textverarbeitung mit Word
Modul Tabellenkalkulation mit Excel
Modul Datenbanken mit Access
Modul Präsentation mit PowerPoint
Modul Online-Grundlagen mit Microsoft Edge und Outlook
Modul IT-Sicherheit
Büroassistenz
Medienkompetenz
Erklärvideos mit Camtasia erstellen können
Lernkontrollen erstellen können
Explain Everything
WordPress
Agiles Lernen mit Moodle und Videokonferenzen
Kahoot! Spielebasiert lernen (b)
Geschichtswissen ab 1939, YouTube Quellen u. Kahoot
Unterhaltsame Selbsteinschätzungstests
Videokonferenzen mit Zoom

Wer eine Wochenpauschale gezahlt hat, oder zuvor ehrenamtlich tätig war, kann selbst feststellen, ob sich die Investition an Zeit oder Geld lohnt. Zugangsbeschränkungen bei der Aufnahme von Teilnehmern gibt es, wenn die Performance der Moodle-Lernplattform oder der Videokonferenz spürbar nachlässt. Voraussichtlich sind 300 Teilnehmer mit der vorhandenen Ausstattung möglich.

Wer sich kostenlos oder kostenpflichtig einschreiben möchte, bespricht das persönlich mit dem Organisator am Ende einer Ersteinweisung. Ist die Machbarkeit festgestellt, werden die zum Start notwendigen Informationen versendet.

Zusammenfassung: Videokonferenzteilnehmer wachsen in wenigen Stunden in die Rolle eines Moderators und Kursleiters. Am Anfang gibt es noch einen Notfallassistenten für die Technik. Wenn die notwendige Sicherheit erreicht ist, wird der Assistent nicht mehr benötigt. Wer sich sicher genug fühlt, kann andere in die Videokonferenzsoftware einweisen und damit den kostenlosen Zugang zu einer großen Zahl von Kursen auf https://wer-weiss-was.net erwerben.

Wer als Multiplikator wirkt, darf an allen Online-Kursen auf der Lernplattform teilnehmen. Die Dauer der Teilnahme hängt vom ehrenamtlichen Einsatz oder der im voraus gezahlten Wochengebühr ab. Mitmachen darf, wer sich an Regeln und an die übliche Netiquette hält. Als Partner im Knowhow-Netzwerk kann man eigene Kursräume erhalten, um den Aufbau einer eigenen Plattform vorzubereiten. Als DSGVO konforme Plattform für die Schule, Hochschule und VHS wird primär alfaview genutzt.

Wenn der Datenschutz nicht im Fokus steht, führt Konrad Rennert auch Einweisungen mit Blizz von TeamViewer und ZOOM durch. Optimal ist, wenn Teilnehmer, die bei der Beschaffung von Konferenzlösungen beratend mitwirken sollen mehrere Systeme kennen. Die drei im Titelbild genannten Produkte sind in der Eduthek und auf der Lernplattform https://wer-weiss-was.net vorgesehen.

So können zukünftige Leiter von Videokonferenzen Erfahrungen und Best Practice sammeln, um die Auswahl der bestmöglichen Plattform zu erleichtern.

Fatal ist, wenn sich die verantwortliche Leitung für ein ungeeignetes System entscheidet und Kursleiter und Teilnehmer unter dieser Fehlentscheidung zu leiden haben. So etwas wird gerade im großen Rahmen bei den deutschen VHS beobachtet. Den Kursleitern wurde mit Edudip eine deutsche Plattform bereitgestellt, die wenig stabil ist und nur wenige aktive Teilnehmer zulässt.

Sinnvoll wäre gewesen, vor der Beschaffung auf Referenzen zu achten und einige Pilotprojekte durchzuführen.

Im Rahmen der Eduthek und der Lernplattform https://wer-weiss-was.net kann jeder die Brauchbarkeit unter realistischen Bedingungen testen. Die Testumgebungen erlauben Aussagen: Wie sieht man die anderen Teilnehmer oder deren Bildschirmaktionen, wenn sie etwas zu fragen oder zu erklären haben? Wie gelangt man in Gruppenräume (Break-Out-Räume)? Wie nahe kommt die erlebte Teamarbeit und der Gedankenaustausch in Videokonferenzen an echte Begegnungen heran?

Als Einstiegsthema in die Gruppenarbeit per Videokonferenz ist nach der Ersteinweisung das Spielebasierte Lernen mit der norwegischen Plattform Kahoot vorgesehen. 91 Videos mit denkwürdigen Ereignissen der letzten 90 Jahre zeigen die vielseitigen Möglichkeiten und eröffnen umfassende Diskussionen zu den angesprochenen Themen in allen Schulfächern: Von der Salzmarsch Kampagne Mahatma Gandhis im Jahr 1930, um das Salzmonopol der Britischen Kolonialmacht in Indien zu brechen, bis zur aktuellen Corona-Pandemie. https://eduthek.com/kahoot-wissensquizze-zu-videos-aus-den-jahren-1930-bis-2020/

Erste Erfolge des ehrenamtlichen Einsatzes sind schon nachweisbar. Mehr als 20 Pädagoginnen versammelten sich zur ersten Online-Gesamtkonferenz und Dienstbesprechung aus dem Home-Office und beschlossen, das fortzusetzen bis die Beschränkungen durch die Corona-Krise enden werden.

Aus datenschutzrechtlichen Erwägungen entschied sich die Einrichtung für das in Deutschland entwickelte und gehostete alfaview, welches schon seit Jahren für AZAV-zertifizierte Kurse zur Weiterbildung eingesetzt wird.

Wer beim beschriebenen Eduthek-Projekt mitmachen möchte, sendet eine Mail an konrad@eduthek.com und erhält dann die Zugangslinks und Kennworte für die in den nächsten Wochen anstehenden Termine. Damit kann man an einer oder mehreren Einführungen zu genannten Videokonferenz-Plattformen teilnehmen (alfaview, Blizz, Zoom). Details zur Fortsetzung der Fortbildung auf der Moodle-Lernplattform https://wer-weiss-was.net werden Live am Ende der Einführungsveranstaltung bekannt gemacht.

Kaum bekannt: Disruptive Technologie Made in Germany

Im Bereich der Bildung und Weiterbildung können deutsche Entwicklungen den US-Marktführern Paroli bieten, wenn es um Videokonferenzen geht. Den disruptiven Charakter der Videokonferenz-Technologie im Bildungsbereich unterstreichen die Abrufzahlen der Videos, die schon vor dem Lockdown produziert wurden und danach Zuwächse von mehr als 1000% gegenüber den anderen Erklärvideos aufweisen. Weiterlesen

Agiles Lernen mit Moodle und Videokonferenzen

Pressemitteilung: „Learning by Doing“ und „Lernen durch Handeln“ sind die häufigsten Lernformen im lebenslangen Lernprozess. Mehrere hunderttausend Lehrkräfte im deutschsprachigen Raum müssen sich jetzt schnell in digitale Lernplattformen einarbeiten. Es sind Kompetenzen zu erwerben, um mehr als E-Mail und pdf-Dokumente einsetzen zu können. Lernplattformen wie Moodle sind an vielen Schulen im Einsatz. Es fehlt jedoch an Fortbildungen, um sie nicht nur als pdf-Ablagen zu nutzen. Erklärvideos können bereitgestellt werden und Videokonferenzräume lassen sich von dort aufsuchen. Zur Durchführung von Lernkontrollen können viele Fragetypen eingesetzt werden. Damit lassen sich Tests zu allen Fächern durchführen, bei denen Klassenarbeiten üblich sind.

Konrad Rennert produziert Moodle-Kurse als Unterrichtsergänzung bei seiner Dozententätigkeit in der Erwachsenenbildung. Er setzt DSGVO-konforme Videokonferenzplattformen ein, mit der auch Prüfungen für anerkannte Zertifikate durchgeführt werden können.

„Learning by Doing“ verbietet sich auf den für Unterrichtszwecke eingesetzten Moodle-Lernplattformen. Es gibt aber eine Lösung in Form der “Mount Orange School”. Die Plattform der Moodle-Entwickler startet jede Stunde erneut mit einem definierten Grundzustand. So kann jeder Besucher alle Rollen übernehmen und als Manager eigene Kurse oder die Kurse von Kollegen hochladen und testen. Nach einer Stunde wird jegliche Installation wieder automatisch gelöscht. Das reicht, um sich perfekt in die Handhabung einzuarbeiten. Es gibt daher keine Einschränkungen von Rechten, die verhindern, dass die Materialien auf Herz und Nieren geprüft werden. Was sich bewährt wird auf der Arbeitsplattform eingesetzt. Wenn die Stunde nicht reicht, lädt man nach dem Reset des Mount-Orange-School-Moodle den zu überprüfenden Kurs noch einmal hoch.

Die Testsysteme auf Moodle.org finden Sie per Link:

Moodle Demonstration Site (Sandbox)

Mount Orange School

Den Link zum Ordner mit den aktuellen Moodle-Datensicherungen für die Wiederherstellung des Kurses auf den Testsystemen finden Sie in der nächsten Zeile:

https://drive.google.com/open?id=1IMOmsfNOhtkw6Ac5bECNqctBEI7rkRlT

Nach dem Anklicken öffnet sich der Ordner zum Download der Sicherung.
Viel Erfolg beim beim Wiederherstellen der Sicherung und dem „Moodle-Learning-by-Doing“ auf dem Australischen Server ?

Eine DSGVO-konforme Konferenzlösung für Bildung, Fort- und Weiterbildung

Software made in Germany. alfaview® ist kaum bekannt, aber sehr leistungsstark und vor allem rechtssicher, was die DSGVO betrifft. Bei den von der Arbeitsagentur geförderten Maßnahmen für anspruchsvolle Fortbildungen ist es seit Jahren im Einsatz. Bildungseinrichtungen können es bis zum Jahresende kostenlos testen. Selbst wenn danach die Lizenzkosten zu hoch erscheinen sollten, könnte man das Angebot vorerst annehmen, weil die Bedienoberfläche bei den anderen in Frage kommenden Systemen ähnlich ist.
Das ist vergleichbar mit dem Erwerb eines Führerscheins und Fahrstunden auf einem Mercedes. Nach kurzer Umstellung bei den Bedienelementen könnte man danach aber auch einen VW oder BMW fahren.

Die aktuellen Daten zum Angebot des Karlsruher Unternehmens finden Sie unter https://alfaview.com/page/plans

Hinweis: Der bisher an dieser Stelle genannte Preis betraf nur den kommerziellen Sektor. Aktuelle Preisangaben mit dem Stand vom Juli 2020 finden Sie am Ende dieses Beitrages. 

Für die kostenlose Einweisung von ehrenamtlich tätigen Bürgern stellte man Konrad Rennert als einem der freiberuflichen Online-Dozenten den Umfang von alfaview free plus bereit.
Jeder kann sich mit Hilfe der drei unten stehenden Videos einarbeiten und die Testräume kostenlos nutzen.

Die Installation der Videokonferenzplattform für Unterricht sowie Fortbildungen und Freizeit

 

Das Hauptmenü und die Seitenleiste bei alfaview-Videokonferenzen

Die Raumverwaltung bei alfaview-Videokonferenzen


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Folgende Preise pro Monat für alfaview® wurden am 23. Juli 2020 genannt.

Die Angaben sind ohne Gewähr, Änderungen sind vorbehalten: 

  • Für Schulen und Volkshochschulen (VHS) ab 1,99 Euro pro Konferenzraum. Moderatoren unbegrenzt.
  • Für Hochschulen ab 9,99 Euro pro Konferenzraum. Moderatoren unbegrenzt.
  • Für Vereine und gemeinnützige Institutionen der Daseinsfür- und Vorsorge ab 4,90 Euro. Moderatoren unbegrenzt.
  • Für kleine und mittelständische Unternehmen ab 13,90 Euro pro Konferenzraum. Moderatoren unbegrenzt.

Dazu gibt es eine aktuelle Broschüre zur Videokonferenzsoftware.
Jeder potentielle Neukunde sollte sich ein Angebot betreffend seines Bedarfs machen lassen. Weil das Produkt individuell an unterschiedliche Bedürfnisse bezüglich der Teilnehmerzahl, der Berechtigungsstufen und der Anzahl der Gruppenräume pro Klassenzimmer angepasst werden kann, ist ein Vergleich mit den Festpreisen anderer Plattformen kaum möglich. Viele Merkmale sind bei Mitbewerbern nicht oder nur unvollständig ausgeprägt. Manche Merkmale werden bei bestimmten Konstellationen vielleicht auch gar nicht benötigt.
Von der Möglichkeit zum kostenlosen Testbetrieb und dem Vergleich mit anderen Plattformen sollte man Gebrauch machen. Das gilt besonders dann, wenn man nur DSGVO-konforme Plattformen einsetzen möchte.