Unter „Storytelling“ verstehen wir die Zielgruppen-orientierte Kommunikation mit relevanten Inhalten auf der Basis unserer Fachkompetenz

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Der folgende Text ist ein als Brief formuliertes Konzept an die für Sponsoring- und Werbebudgets verantwortlichen Entscheider bei Baumärkten:

Storytelling im Baumarkt – Sponsoring zur Sprachförderung

Sehr geehrte(r) ____________,

die Integration von Zuwanderern ist ein dringendes Problem. Damit das gelingt, muss die Aufnahme von Arbeit durch Migranten gefördert werden. Arbeitskollegen sprechen miteinander und genießen Wertschätzung. Für handwerklich begabte Menschen bietet Arbeit rund um die Gewerke am Bau und die verwandten Dienstleistungen eine gute Beschäftigungsmöglichkeit. Das zur Arbeitsaufnahme notwendige Sprachniveau ist schneller erreichbar als in Büro- oder in akademischen Berufen. Das zu unterstützen ist unser Ziel.

Beim Umbau unseres Büros in einer ererbten Alt-Immobilie in Kassel haben wir Erfahrungen gesammelt. Wir lernten Fach- und Hilfskräfte aus mehreren Nationen kennen und kamen mit ihnen ins Gespräch. Manche sind als Akteure in unserer 38 Videos umfassenden Playlist bei YouTube zu sehen.

Wenn Sie den Begriff „Apsenhaus“ in gängigen Suchmaschinen eingeben, finden Sie die Dokumentation unserer Haussanierung. Die abgebildeten Personen haben unserem Projekt und den Aufnahmen zugestimmt.

Für das Storytelling interessant ist schon die Vorgeschichte des Hausbaus und seiner zeitweiligen Zerstörung: Erbaut wurde es 1935 von einem aus Russland geflüchteten Ingenieur, der eine Deutsche heiratete. Das Haus wurde bei einem Bombenangriff auf Kassel bis zum Erdgeschoss zerstört und zwei Jahre später wiederaufgebaut. Weil die älteste Tochter des in Moskau geborenen Ingenieurs eine Journalistin war, gibt es eine umfangreiche Dokumentation rund um das Haus und seiner Bewohner: https://heiligenberg-blog.de/helga-apsen-the-first-bomb-hit-the-garden

Bei vielen zugewanderten Helfern am Umbau stellten wir großes Interesse an der bebilderten Geschichte des Apsenhauses fest, an dessen Sanierung sie beteiligt waren. Sie empfanden es als großen Nachteil, sich nicht mit hinreichend fehlerfreiem Deutsch unterhalten zu können und bei der Auftragsausführung auf Übersetzungshilfe von Kollegen angewiesen zu sein. Bauherr und Architekt müssen Geduld haben, weil Handwerker schwer zu bekommen sind und die Verständigung beim Arbeiten nicht immer hinreichend gut gelingt. In der Apsenhaus Sequenz25 – Heizkörpernischen zumauern: https://www.youtube.com/watch?v=D2ZvxLl1NI0 ist der abgebildete polnische Auftragnehmer und selbständige Klein-Unternehmer sehr geschickt und vielseitig. Er kann viele Gewerke übernehmen. Das kommt auf seiner Website: http://renovierungsarbeiten-kassel.de/ zum Ausdruck. Wegen mangelnder Sprachkenntnisse sind Handwerker wie er jedoch von lukrativen Aufträgen ausgeschlossen. Sie sind nicht in der Lage, an Ausschreibungen teilzunehmen, weil sie die Ausschreibungstexte nicht verstehen und daher keine fehlerfreien Angebote abliefern können. Hinreichende Sprachkenntnisse würden helfen, dass ihr Unternehmen wachsen könnte. Für Zuwanderer aber auch für manche Einheimische ist es wichtig, berufsbezogene Deutschkenntnisse auf dem von Auftraggebern erwarteten Niveau zu erwerben.

Aufgezeichnete Beratungsgespräche in Baumärkten haben einen Bezug zu ihrem Arbeitsalltag und versprechen mehr Nachhaltigkeit als das übliche Material in Sprachlernbüchern. Sie sind eine zeitgemäße Option, diesen handwerklich begabten Zuwanderern die Fachsprache rund um das Bauwesen nahezubringen. Untertitel von Videos und zusätzliche Handreichungen in Textform werden gelesen, weil sie im Arbeitsalltag vorkommen.

An dieser Erkenntnis orientiert sich das mit Sponsorenhilfe geförderte Unterrichtsmaterial: Mit einer kurzen Problembeschreibung und geeigneten Lösungen könnte passend zu den Gewerken ein Beratungsgespräch auf umgangssprachlichem und verständlichen Niveau als Video aufgezeichnet werden. In den Regalen von Baumärkten lagert passendes Anschauungsmaterial. Bei Produktionen mit einem Drehbuch bzw. Text mit ca. einer DIN-A-4 Seite kommt es auf das Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen an.

Nachdem die Aussagen im Video gehört wurden, wird eine Selbstlernkontrolle angeboten. Sie kann am Smartphone, Tablet oder PC durchgeführt werden. Die Teilnehmer müssen die Aussagen aus dem Gehörten oder Gelesenen richtig zuordnen. Das gelingt immer, wenn das Gespräch im Video oder der gelesene Text vollständig verstanden wurden. Nach Abgabe der Lösung sieht man sofort, ob sie richtig war.

Neben den Baumarkt-Gesprächen im Video können auch kurze Aufsätze rund um den Ausbau, Umbau oder Neubau gelesen werden. Die Beantwortung von Fragen ist möglich, wenn man den Text verstanden hat.

Unser Produktionsteam besteht aus einem ausgebildeten Architekten. Sein Name: Karl-Günter Frisch. Er ist seit 2017 im Ruhestand. Herr Frisch ist auch Fachkraft für Arbeitssicherheit mit Ambitionen zum Publizieren. Die notwendige Mediendidaktik und Informationstechnik übernimmt Konrad Rennert. Er ist ein langjähriger E-Learning Trainer und IT-Ausbilder. Zusammen hat das Team die Fachkenntnisse und die Ausbildung, um erfolgreich solch neuartige Projekte zu realisieren. Die Umsetzung wurde auch schon in Gesprächen und Videokonferenzen mit den chinesischen Mietern und Mitbewohnern im Apsenhaus erprobt. Gesammelt wurden Erfahrungen auf akademischem Niveau. Statt Deutsch für den Beruf für Osteuropäer war es die DSH-Prüfung, die es für Chinesen zu bestehen galt, um Zugang zu einer deutschen Hochschule zu bekommen. Das Sprach-Niveau ist ein anderes, aber die Systematik kann für Sprachprüfungen auf dem mittleren Niveau B1 bis B2 übernommen werden. Auch die Bestandteile von Prüfungen sind abgesehen vom Niveauunterschied gleich. Kleine Unterschiede gibt es beim Ziel: Ist es bei ausländischen Akademikern der deutsche Studienplatz, so ist es bei nichtakademischen Zuwanderern der Ausbildungsplatz oder die Anerkennung einer Ausbildung durch den Nachweis hinreichender Deutschkenntnisse.

An vielen Stellen der geplanten Bildungsmaterialien können Logos, Betriebsstätten und Produkte des Sponsors objektiv richtig und unaufdringlich eingebaut werden. Für die Autoren von Materialien zur Sprachförderung gibt es Fallbeispiele zur Vorbereitung von Sprachtests, an deren didaktischem Aufbau wir uns orientieren werden.

https://www.telc.net/fileadmin/user_upload/telc_deutsch_b1-b2_beruf_pruefungsvorbereitung.pdf

Unsere mit Sponsorenhilfe produzierten Materialien sollen überall und kostenlos im Internet verfügbar sein. Sie dürfen beliebig weitergegeben werden, sofern der Inhalt nicht geändert wird.

Ein allgemein einsetzbares Sponsoringkonzept haben wir schon vor längerer Zeit mit einer Agentur besprochen: http://www.inmedias-kommunikation.com.

In dieser ersten Kontaktaufnahme wollen wir Sie damit nicht langweilen und zitieren nur die Management Summary des Konzeptes:

  • Veritabler Nutzen durch vernetztes Storytelling mit einzigartigem Content
  • Hohe Flexibilität und Kreativität in der Ausgestaltung der Sponsoringpartnerschaft
  • Timing: Das Material ist kurzfristig verfügbar
  • Kosten: Nach Vereinbarung des Umfangs, auf Wunsch auch exklusive Rechte

Sollten Sie Interesse an mehr Details haben, freuen wir uns über ein Telefongespräch, eine Videokonferenz oder ein persönliches Gespräch. Falls Sie vor der Kontaktaufnahme mehr über uns erfahren möchte, können die folgenden Links genutzt werden:

https://bluepages.de/konrad-rennert-geschaeftsfuehrer-und-gesellschafter/

https://bluepages.de/karl-guenter-frisch-lektorat-und-gesellschafter/

Mit freundlichen Grüßen

 

Konrad Rennert und Karl-Günter Frisch